Raheem Sterling steht schon seit einiger Zeit auf dem Radar von Charlotte FC, und nun sieht es so aus, als könnte der englische Stürmer seine Karriere in den USA als Free Agent fortsetzen.

Der 31-jährige Engländer ist nach dem Ende seiner Zeit bei Feyenoord derzeit ohne Verein und kann daher frei mit amerikanischen Vereinen verhandeln.

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Sterlings Vertragssituation macht einen Transfer deutlich einfacher als sonst – es gibt keinen Verein, mit dem Charlotte verhandeln muss. Sein letzter Vertrag war bei Feyenoord, wo er im Februar 2026 bis zum Ende der Saison 2025/26 unterschrieb.


Kann kostenlos nach Charlotte kommen

Der Hauptfaktor im Betrieb ist finanziell. Sterling verließ Chelsea am 28. Januar 2026 einvernehmlich – ein Deal, der ursprünglich bis 2027 laufen sollte – und entschied sich dann für den niederländischen Fußball, um seine Karriere fortzusetzen.

Nun ist er wieder frei, sein eigenes Ziel zu wählen. Der Stürmer hat 82 Länderspiele und 20 Tore für England und eine Erfolgsbilanz mit Liverpool, Manchester City, Chelsea und Arsenal – bevor er sich erstmals außerhalb des englischen Fußballs versuchte.


Gehalts- und MLS-Regeln werden entscheidend

Der Umzug in die Vereinigten Staaten wird weitgehend davon abhängen, welches Gehalt Charlotte FC bieten kann. Die MLS hat eine Budgetobergrenze für die Seniorenmannschaft, erlaubt aber Überläufe durch sogenannte Designated Player-Positionen – und diese sind bereits von Charlotte besetzt.

Der Verein hat derzeit Pep Biel, Liel Abada und Allan Saint-Maximin in diesen Positionen. Letzterer kam am 13. Juli 2026 mit einem Dreijahresvertrag zum Verein, der bis 2028/29 gilt.


Charlotte hat sich einen internationalen Platz gesichert

Der amerikanische Klub hat kürzlich Schritte unternommen, um die Möglichkeiten für ausländische Spieler zu erweitern. Am 2. September kaufte Charlotte einen internationalen Spielerplatz von Austin FC für 155.000 Dollar an General Allocation Money.

Das bedeutet nicht, dass Sterling bereits verpflichtet wurde, aber es gibt dem Verein einen zusätzlichen Platz für einen ausländischen Spieler – was entscheidend ist, wenn der Transfer Realität werden soll. Charlotte hat bereits mehrere ausländische Spieler im Kader, und Sterling wird einen dieser Plätze besetzen müssen.


Ein Neuanfang in den USA?

Für Sterling würde ein mögliches US-Abenteuer den Beginn eines neuen Kapitels bedeuten, nach einer Saison, die von Einsätzen in England und den Niederlanden geprägt war. Der Status als Free Agent entzieht Ablösegelder, aber Gehaltsverhandlungen bleiben weiterhin die größte Herausforderung.

Die MLS stellt eine spannende Chance für die zukünftige Karriere des Stürmers dar. Es bleibt abzuwarten, ob Charlotte den Vertrag an die finanziellen Regeln der Liga anpassen kann – und ob das Interesse in eine konkrete Vereinbarung umgewandelt werden kann.

Raheem Sterling kann als Free Agent unterschreiben, und Charlotte hat bereits einen zusätzlichen internationalen Platz gesichert. Doch bevor etwas unternommen wird, müssen Gehaltsbedingungen und Kaderzusammensetzung an die MLS-Regeln angepasst werden.

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