Während Liverpool sich auf ein hektisches Sommer-Transferfenster vorbereitet, wachsen die Erwartungen, dass mehrere Schlüsselspieler neuen Gesichtern Platz machen müssen.
Die Umstrukturierung ist bereits im Gange. Andy Robertson und Mohamed Salah gehören zu den Stars, die den Verein verlassen haben. Ibrahima Konaté hat eine Verlängerung abgelehnt und sieht so aus, als würde er kostenlos zu Real Madrid wechseln.
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Und es könnten noch mehr folgen. Liverpool braucht Geld – Geld, das für den neuen Trainer Andoni Iraola wieder in das Team investiert werden kann.
Harvey Elliott und Federico Chiesa gehören zu denen, die verschwinden könnten. Curtis Jones, der in sein letztes Vertragsjahr geht, könnte ebenfalls auf dem Rückweg sein.
Jüngste Berichte besagen, dass Liverpool mit Inter Mailand über einen Transfer verhandelt. Doch ein solcher Deal könnte sich als großer Fehler des Merseyside-Klubs erweisen.
Warum Jones’ Ausstieg ein Fehler ist
Jones scheint sich dem Abschied von Anfield zu nähern. Auf dem Papier ergibt das Sinn: Er hat noch ein Jahr Vertrag, und der Verein könnte neue Mittel einbringen wollen, um es anderswo zu verstärken.
Dennoch kann es ein großer Fehler sein – aus mehreren Gründen.
Nehmen wir zum Beispiel den Mittelfeldmarkt. Arsenals hoffnungsvoller Spieler Alex Scott soll bei seinem Sommerverlass Bournemouth mit 80 Millionen Pfund kosten. Adam Wharton, Sandro Tonali und Elliot Anderson sollen jeweils etwa 100 Millionen Pfund kosten.
Es zeigt, wie schwierig – und teuer – es ist, einen Spieler von Jones’ Kaliber zu ersetzen.
“Unglaublich” – und immer noch nicht ganz oben
Jones ist mehr als gut genug. Er ist außergewöhnlich selbstbewusst unter Druck, elegant im Spielaufbau und kann den Ball dann zirkulieren, wenn er am dringendsten gebraucht wird.
Mit 25 Jahren ist der Akademiejunge immer noch nicht in Bestform – obwohl er bereits als “unglaublich” in der englischen Nationalmannschaft beschrieben wurde.
Er hat das Potenzial, noch besser zu werden. Und am wichtigsten: Er weiß, was es bedeutet, ein Liverpool-Spieler zu sein. Er ist rund um den Club aufgewachsen.
All das deutet auf eines hin: Liverpool sollte ihm einen neuen Vertrag geben. Vielleicht mit dem Versprechen von mehr Spielzeit. Aber so wie es jetzt aussieht, bewegt sich alles in Richtung eines Verkaufs. Ein Fehler – aus all den oben genannten Gründen.
Ein Muster, das sich wiederholt
Das Vertragschaos um Jones ist kein Einzelfall. Das ist ein Symptom eines größeren Problems, das Liverpool seit mehreren Saisons hat: die Unfähigkeit, bei Spielertransfers proaktiv zu sein.
Teilweise liegt das am Chaos abseits des Spielfelds – Wechsel bei Sportdirektoren und Managern haben den Fokus von einer sinnvollen Planung abgelenkt.
Das Ergebnis? Schlüsselstars wie Trent Alexander-Arnold und Ibrahima Konaté sind kostenlos gegangen. Virgil van Dijk und Mohamed Salah durften ihre Verträge bis ins letzte Jahr auslaufen.
Liverpool hat bereits einmal verloren
Jetzt kommt die nächste Herausforderung. 2027 laufen die Verträge von Jones, Alisson Becker und Van Dijk aus. Der Verein muss vorausdenken – und die Probleme in den Griff bekommen, die sie bereits teuer zu stehen gekommen sind.
Liverpool hat sich schon früher bei Vertragsproblemen verbrannt. Wenn sie Jones jetzt rauswerfen, riskieren sie, genau dasselbe noch einmal zu tun.
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