Die Sorge hinter den Kulissen in Anfield wächst.

Das Liverpool-Management unterstützt Arne Slot weiterhin öffentlich, aber gleichzeitig werden in den kommenden Wochen harte interne Diskussionen über die Zukunft des Niederländers erwartet.

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Die Saison war eine lange Belastung für Liverpool. Sie haben es nicht geschafft, ihren Premier-League-Titel mit Bravour zu verteidigen, und laufen sogar Gefahr, aus den Top Fünf auszurutschen. Ohne Trophäen und scheinbar ohne klare Identität lag der Druck fast die ganze Zeit auf Slot.

Obwohl die meisten dachten, Slot dürfe in der nächsten Saison weitermachen, könnten enttäuschende Ergebnisse und schwache Leistungen in den letzten Wochen dennoch zu einer Neubewertung führen. Der Medienlärm darüber, ob der Slot geeignet ist, um eine Abwaschung zu leiten, verstärkt die Sorge nur noch.

Ein Vorfall hat die amerikanischen Besitzer des Vereins in Boston besonders beunruhigt: Mohamed Salahs kürzlicher Ausbruch über Liverpools Ausrichtung und Leistung.

Gary Neville nannte die Bewegung eine Granate. Seitdem wurde sein Posten von insgesamt 17 Liverpool-Spielern – sowohl früheren als auch aktuellen – gemocht.

Mohamed Salahs Worte haben eine starke innere Selbstsuche ausgelöst. Wichtige Personen im Verein verstehen, warum der Ägypter nach einer sehr enttäuschenden Saison seinen Frust ausgelassen hat. Die Fenway Sports Group ist zunehmend besorgt – nicht nur wegen der Ergebnisse, sondern auch über die allgemeine Stimmung rund um den Kader und das Projekt vor dem Sommer.

Obwohl FSG den Football-Teil nicht mikromanagt, arbeiten die Fußballtrainer Michael Edwards und Richard Hughes ständig daran, die Situation einzuschätzen und verschiedene Szenarien zu besprechen.

Liverpools Titelverteidigung ist in dieser Saison völlig zusammengebrochen. Der Druck auf Slot nimmt nach einer trophäenlosen Saison zu.

Die Verlustzahlen sind zu einem großen internen Problem geworden. Mit 19 Niederlagen in allen Wettbewerben in dieser Saison hat der Verein bereits den geteilten Höchststand der 2000er Jahre erreicht – und könnte einen unerwünschten modernen Rekord einstellen, wenn sie auch das letzte Spiel der Saison verlieren.

Nur ein einziges Mal, seit Liverpool 1962 in die höchste Spielklasse zurückkehrte, hat der Verein in einer Saison 20 Spiele verloren – ein Rekord, der bis zur enttäuschenden Saison 1992/93 zurückreicht.

Obwohl Liverpool öffentlich erklärt hat, dass eine umfassende Überprüfung erst nach Saisonende erfolgen wird. TEAMtalk schreibt, dass die Besorgnis im Verein in den letzten Wochen stark zugenommen hat.

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Die Tatsache, dass Liverpool letztlich auf Xabi Alonso verzichtete – der nun bei Chelsea unterschrieben hat – hat die Frustration der Fans nur verstärkt und weitere Fragen zur langfristigen Planung des Vereins aufgeworfen.

TEAMtalk-Insider Graeme Bailey enthüllt nun, was in den Machtzentren von Anfield geschieht:

“Edwards und Hughes haben viele schwere Gedanken und Gespräche vor sich”, erklärt Bailey.

“Die Lage um Slot eskaliert rapide. Ich kann sagen, dass nicht jeder intern unterstützt, dass er einfach bleiben darf.

“Liverpool ist kein Verein, der emotional oder impulsiv handelt, aber die Besitzer sind sich voll bewusst, dass dies eine sehr ernste Situation wird.

“Ich habe gehört, dass Salahs Move richtig hart getroffen hat. Innerlich gibt es tatsächlich ein großes Verständnis für das, was er gesagt hat – die Leute im Club verstehen, warum die Frustration überströmt ist.

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Nächster Liverpool-Trainer: Vier Namen im Gespräch

Obwohl Alonso nicht verfügbar ist, werden hinter den Kulissen noch mehrere alternative Trainernamen diskutiert – falls Liverpool sich schließlich für einen Wechsel entscheidet.

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“Julian Nagelsmann wird immer noch bewundert, und Matthias Jaissle ist ein weiterer Trainer, den Liverpool in Betracht gezogen hat – besonders, weil sein taktischer Ansatz zunehmend Anerkennung gefunden hat.

“Aber ein Name wird wiederholt: Andoni Iraola.

“Er ist potenziell verfügbar, spielt einen aggressiven und hochintensiven Spielstil, der zur Fußballphilosophie von Liverpool passt, und – vielleicht am wichtigsten – er kennt die Premier League bereits.

“Die Menschen dürfen auch den Richard-Hughes-Faktor nicht unterschätzen. Hughes war maßgeblich daran beteiligt, Iraola nach Bournemouth zu bringen, und der Respekt zwischen ihnen ist nach wie vor groß.

Für den Moment besteht Liverpool darauf, dass Slot der Trainer ist – und es wurden keine endgültigen Entscheidungen getroffen.

Die Nachsaison-Bewertung in Anfield scheint eine der wichtigsten internen Bewertungen zu werden, die der Verein seit vielen Jahren vorgenommen hat. Der Druck rund um Slot nimmt zu, je näher der Sommer rückt.

Nicht nur im Vorstandszimmer hat Slot an Boden verloren. Mehrere Kommentatoren haben den Daumen nach unten gegeben – und Jermaine Pennants Aussagen waren besonders scharf.

Gary Neville und Jamie Carragher hingegen sind anderer Meinung, wobei ersterer erklärt, warum Slot weitermachen sollte.

Dennoch spekulieren die Medien über einen Trainerwechsel. James Pearce gehört zu denen, die andeuten, dass das Projekt unter Slot kurz vor dem Scheitern steht – und dass die Rufe, den Niederländer zu entlassen, nur noch lauter werden.