Ein Platz im Viertelfinale steht auf dem Spiel, wenn die Schweiz am Dienstagabend im BC Place in Vancouver auf Kolumbien trifft – ein Duell zwischen zwei Teams, das im Verlauf des Turniers gewachsen ist.
Die Schweiz ist still und leise zu einem der stabilsten Teams des Turniers geworden. Nach einem langsamen Start mit einem 1:1-Unentschieden gegen Katar fanden sie ihren Rhythmus und gewannen drei Spiele in Folge, um die Playoffs zu erreichen. Zuerst folgte ein 4:1-Sieg gegen Bosnien und Herzegowina, dann ein wichtiger 2:1-Sieg gegen Co-Gastgeberin Kanada, der den ersten Platz in Gruppe B sicherte.
Lesen: Weltmeisterschaftsheld Antonio Nusa perfekt für den Premier-League-Giganten
Im Weg steht ein kolumbianisches Team, das zunehmend beeindruckend wirkt. Die Mannschaft von Néstor Lorenzo gewann Gruppe K, bevor sie Ghana im Achtelfinale mit 1:0 besiegten. Somit sind sie in ihren letzten sechs Spielen in allen Wettbewerben ungeschlagen.
Mannschaftsnachrichten
Die Schweiz ist weiterhin unsicher bezüglich Michel Aebischer und Luca Jaquez, die beide mit Muskelverletzungen zu kämpfen haben. Sollten sie nicht bereit sein, werden Granit Xhaka und Remo Freuler voraussichtlich im Mittelfeld weiterspielen, während Manuel Akanji und Nico Elvedi die Abwehr anführen. Johan Manzambi, der stark beeindruckt hat, wird wahrscheinlich seinen Platz behalten und Breel Embolo sowie Rubén Vargas im Angriff unterstützen.
Kolumbien hat einen schweren Rückschlag erlitten: Jhon Córdoba fällt mit einer Oberschenkelverletzung gegen Ghana für den Rest des Turniers aus. Luis Suárez überzeugte als Ersatzspieler in der vorherigen Runde und wird voraussichtlich zusammen mit Luis Díaz und James Rodríguez im Angriff starten. Jefferson Lerma und Jhon Arias bleiben im Mittelfeld, während Davinson Sánchez die Abwehr anführt.
Wahrscheinliche Startaufstellungen
Schweiz (XI): Kobel – Zakaria, Elvedi, Akanji, Rodríguez – Xhaka, Freuler – Ndoye, Manzambi, Vargas – Embolo
Kolumbien (XI): Vargas – Muñoz, Sánchez, Lucumí, Mojica – Lerma, Arias, Puerta – Rodríguez, Suárez, Díaz
Liam Rosenior ist zurück im Trainerberuf – diesmal für Paris FC. Der Deal kommt nur wenige Monate nach seiner Entlassung bei Chelsea.
Schlüsselfiguren
- Die Schweiz hat in ihren letzten drei WM-Spielen neun Tore erzielt
- Die Schweiz gewann Gruppe B vor Kanada, Bosnien und Herzegowina und Katar
- Die Schweiz hat vier ihrer letzten sechs Spiele gewonnen
- Kolumbien ist in den letzten sechs Spielen ungeschlagen – mit fünf Siegen
- Kolumbien hat in drei aufeinanderfolgenden Spielen die Null gehalten
- Kolumbien hat in vier WM-Spielen nur ein Gegentor kassiert
- James Rodríguez war direkt an mehreren kolumbianischen Toren bei der Weltmeisterschaft 2026 beteiligt
- Kolumbien strebt sein erstes Weltmeisterschafts-Viertelfinale seit 2014 an
Unsere Vorhersage
Dies scheint eines der ausgeglichensten Spiele der letzten acht zu werden – zwischen zwei Teams, die sich im Verlauf der Meisterschaft verbessert haben. Die Schweiz hat nach einem schwierigen Start Schwung aufgebaut und verfügt über genügend Qualität, um Probleme zu verursachen. Doch Kolumbiens defensive Bilanz ist herausragend – und mit Díaz und Rodríguez im Sturm haben sie die Offensivklasse, um den Unterschied zu machen.
Das wird knapp und ausgeglichen, vielleicht durch einen Moment individueller Qualität entschieden.
Wahrsagung: Schweiz 1–2 Kolumbien








