Tottenham ist voll auf der Suche nach dem Norweger Andreas Schjelderup – aber Benficas neuer Trainer Marco Silva hat den Spieler, der in Norwegen im Urlaub ist, bereits angerufen und eine klare Botschaft gegeben: Du bleibst.
Das Tauziehen um den nächsten großen Kampf aus Norwegen hat begonnen
Während Roberto De Zerbi seine massive Aufräumaktion im Norden Londons fortsetzt, richteten die Spurs ihre Aufmerksamkeit auf die Angriffsreihe. Nachdem über 230 Millionen Pfund für das Mittelfeldduo Sandro Tonali und Mateus Fernandes sowie Innenverteidiger Jan Paul van Hecke ausgegeben wurden, muss nun der Angriff verstärkt werden.
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Und ganz oben auf der Wunschliste steht ein bekannter Name für norwegische Fußballfans: Andreas Schjelderup.
Der 22-Jährige, der Bodø/Glimt vor sechs Jahren verließ, hat Europa im Sturm erobert nach seinen sensationellen Leistungen bei der Weltmeisterschaft, bei der er im Viertelfinale ein fantastisches Tor gegen England erzielte – und insgesamt vier Vorlagen im Turnier verbuchte.
Jetzt kämpfen Europas größte Vereine um seine Unterschrift. Aber Benfica lässt ihn nicht kampflos gehen.
Silva: “Schjelderup ist grundlegend für meinen Plan”
Marco Silva, der kürzlich Fulham verlassen hat, um Benfica zu übernehmen, hat bereits Maßnahmen ergriffen.
Laut dem Portugiesen Correio da Manhã hat Silva direkte Gespräche mit dem norwegischen Angreifer geführt und betonte, dass er ihn als grundlegendes Element seines taktischen Systems und seines zukünftigen Projekts im Estadio da Luz sieht.
Silva ist sich des wachsenden Interesses von Tottenham, Liverpool und mehreren anderen großen europäischen Vereinen voll bewusst, aber seine Botschaft an Schjelderup ist glasklar: Du bist mein Schlüsselspieler.
Das Problem für Benfica? Schjelderup selbst möchte eine wettbewerbsfähigere Liga, in der er sich auf höherem Niveau herausfordern kann.
Warum Benfica vielleicht trotzdem verkauft werden muss
Trotz Silvas Wunsch, den Norweger zu behalten, befindet sich Benfica in einer schwierigen finanziellen Lage.
Der Verein konnte sich in dieser Saison nicht für die Champions League qualifizieren – ein enormer finanzieller Verlust, der sie zwingt, ihre Konten abzugleichen.
Und Schjelderup, dessen Wert nach der Weltmeisterschaft in die Höhe schießt, gilt nun als marktfähiges Gut.
Laut Portuguese Record liegt der Preis bei etwa 50 Millionen Euro – das entspricht etwa 43 Millionen Pfund.
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Tottenham jagt weit hinter – aber Schjelderup ist im Wind
Tottenhams Interesse an Schjelderup ist real, aber der Verein hat auch andere Eisen im Feuer auf dem linken Flügel.
Namen wie Rafael Leao, Savinho und Antonio Nusa wurden alle mit Spurs in Verbindung gebracht, und Liverpool soll ebenfalls sein Interesse an dem norwegischen Star bekundet haben.
Dennoch macht Schjelderups Kombination aus Technik, Schnelligkeit und Torgefährlichkeit – die auf der größten Weltmeisterschaftsbühne der Welt gezeigt wird – ihn besonders attraktiv.
Außerdem hat Tottenham dringend den Wunsch, die Lücke zu füllen, die Son Heung-min hinterlassen hat, der den Verein letzten Sommer verlassen hat. Der Verein sucht zudem einen produktiveren Stürmer, und Schjelderups Flexibilität als Flügelspieler und Läufer macht ihn zu einer sehr spannenden Option.
Die Tür steht einen Spalt offen
Obwohl Silva auf den Hinterbeinen sitzt, ist die Lage alles andere als klar.
Benfica könnte gezwungen sein, zu verkaufen, um die Konten auszugleichen, und mit Schjelderups eigenem Wunsch, sich in einer Top-Liga zu versuchen, könnte der Sommer der entscheidende Wendepunkt für die Karriere des Norwegers sein.
Tottenham hat bereits gezeigt, dass sie bereit sind, Geld auszugeben – bisher über 230 Millionen Pfund – und da De Zerbi auf der Suche nach der perfekten offensiven Verstärkung ist, könnte Schjelderup im Sommerfenster schnell zu einem der heißesten Namen werden.
Eines ist sicher: Der Kampf um den Norweger Andreas Schjelderup ist in vollem Gange, und der Benfica-Trainer muss bald entscheiden – verkauft er den Star oder riskiert er, ihn später für weniger zu verlieren?
Haltet die Augen offen. Diese Übergangssaga ist noch lange nicht vorbei.








