Die Aufräumaktion beim Nordlondoner Klub Tottenham wird diesen Sommer fast vollständig sein, mit gigantischen Spielerinvestitionen, natürlich einigen Verkäufen und Vertragsabschluss. – Aber… es wird eindeutig kein billiger Verkauf sein, obwohl der Kader für zwei 17. Plätze in Folge in der Premier League verantwortlich ist.

Trainer Roberto de Zerbi, der den Verein am Ende der letzten Saison rettete, entschied sich, den Posten nur dann zu übernehmen, wenn er aktiv Teil der Transferarbeit von Tottenham wird. – Ein Schlüsselwort: Nichts sollte aus Verzweiflung getan werden.

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Der schwedische Lucas Bergvall gehört zu dieser Kategorie, kann verkauft werden, aber nicht zu einem beliebigen Preis.

Nottingham Forest bekam eine klare Botschaft, als sie an Tottenhams Tür klopften: Lucas Bergvall ist für 38 Millionen Pfund nicht zu gewinnen – der Preis ist völlig anders.

TEAMtalk berichtet, dass Spurs beeindruckende 50 Millionen Pfund für den 20-jährigen schwedischen Mittelfeldspieler fordern, nachdem Forest ein Erstgebot von 38 Millionen Pfund abgegeben hatte, das sofort abgelehnt wurde.

Und hinter den Kulissen herrscht Aufsehen: Bergvall selbst will aus Nord-London weg.

Warum Bergvall gehen will

Wie wir bereits zuvor enthüllt haben, setzte sich der schwedische Nationalspieler Anfang des Sommers mit dem Tottenham-Management zusammen und übermittelte eine klare Botschaft: Er will regelmäßigen Fußball in der ersten Mannschaft und eine neue Herausforderung.

Trainer Roberto De Zerbi ist ein großer Bewunderer von Bergvalls Qualitäten und wollte ihn unbedingt behalten. Doch nachdem Tottenham diesen Winter Sandro Tonali und Mateus Fernandes für insgesamt 185 Millionen Pfund verpflichtet hat – eine enorme Investition, die das Mittelfeld komplett verändert hat – hat der Italiener endlich einen Verkauf genehmigt.

Jetzt möchte der Verein einen Teil der Investitionen durch Spielerverkäufe zurückgewinnen.

Warum der Preis so hoch ist

Aber warum 50 Millionen Pfund für einen 20-Jährigen?

Quellen aus dem Umfeld des Vereins erklären, dass Tottenham den Preis aus vier Hauptgründen für völlig gerechtfertigt hält:

  1. Alter und Potenzial – Bergvall ist erst 20 Jahre alt und hat bereits gezeigt, dass er in der Premier League mithalten kann.
  2. Erfahrung in der höchsten Liga – er hat sich in der härtesten Liga der Welt bewährt.
  3. Der Markt – Die Spurs verweisen auf die aufgeblähten Beträge, die diesen Sommer in der Premier League gezahlt wurden.
  4. Einzigartiges Profil – der Verein glaubt, dass es nur wenige junge Mittelfeldspieler mit seiner Kombination aus Technik und Körperlichkeit gibt.

Die Wälder sind noch nicht fertig – und Bergvall ist geöffnet

Nottingham Forest war das erste Unternehmen, das ein konkretes Angebot machte, aber 38 Millionen reichten nicht aus. TEAMtalk versteht jedoch, dass der City Ground Club weiterhin leidenschaftlich an Bergvall interessiert ist und nun überlegt, ob sie mit einem verbesserten Angebot zurückkehren sollten.

Und hier kommt die spannende Wendung: Bergvall selbst ist offen für den Transfer.

Tatsächlich hat sich die Möglichkeit, unter Oliver Glasner zu arbeiten, als entscheidender Faktor erwiesen. Der Forest-Trainer soll den Schweden als sein Hauptziel im Mittelfeld identifiziert haben, nachdem Elliot Anderson Anfang dieses Sommers den Verein für Manchester City verlassen hatte.

Glasner ist überzeugt, dass Bergvall die technische Klasse und die Athletik besitzt, die nötig sind, um in seinem System zu gedeihen.

Die Elite wird verdrängt

Tottenhams Preisforderungen haben bereits mehrere der absoluten Topklubs Europas verschreckt. Der Preis des schwedischen Mittelfeldspielers ist für mehrere der üblichen großen Klubs, die Interesse gezeigt haben, einfach zu hoch.

Nun bleibt abzuwarten, ob Nottingham Forest es wagt, alles zu geben und 50 Millionen Pfund auf den Tisch zu legen – oder ob Bergvall sich damit abfinden muss, in London auf der Bank zu bleiben.

Eines ist sicher: Der Kampf um die Unterschrift des schwedischen Stars ist noch lange nicht vorbei.

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