Norwegens Golfkönig ist vor dem Finale der Tour Championship an diesem Wochenende in großartiger Verfassung – und sein Puttspiel ist einfach historisch!

Viktor Hovland gilt diese Woche als bester Putter des Turniers bisher, und das ist ein Beweis für einen Spieler in der Form seines Lebens. Gemeinsam mit dem Amerikaner Ryan Gerard teilt er sich die Führung mit zehn Schlägen unter Par, nach zwei abgeschlossenen Runden in Atlanta.

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– Birdie am letzten Loch schickte Hovland an die Spitze

Hovland, der 2023 FedEx Cup Champion wurde, zeigte erneut seine besten Taktiken mit einer brillanten Runde von 66 Schlägen – vier unter Par. Die Entscheidung fiel am allerletzten Loch, wo er ein Birdie sicherte und ihn direkt in eine geteilte Führung brachte.

Gerard hatte zugegeben mit einer beeindruckenden Runde von 65 – fünf unter Par – das Tempo vorgegeben, aber Hovland ließ sich nicht brechen. Im Gegenteil: Das Putten des Norwegers war erneut ein reines Vergnügen zu beobachten.

Dennoch war es Gerard, der für den spektakulärsten Moment der bisherigen Woche verantwortlich war, als er einen unvergleichlichen Birdie-Putt von 78 Fuß hineinrollte – ein Putt, der auf Loch 7 über das gesamte Grün ging und dem Publikum wirklich etwas zum Reden gab!

– Die Sterne lauern direkt dahinter

Hinter den beiden Führenden lauern starke Namen auf der Rangliste: Collin Morikawa und Chris Gotterup teilen sich den dritten Platz mit neun unter Par, während die Weltranglistenerste Scottie Scheffler sich solide erholt hat.

Scheffler, der den Tag mit zwei frühen Bogeys begann, zeigte Siegeswillen und lieferte schließlich eine Runde von 67 – fünf unter Par – und liegt im prestigeträchtigen Saisonfinale der PGA Tour nur zwei Schläge hinter der Spitze.

Cameron Young, der im März die Players Championship gewann, spielte sich ebenfalls mit einer brillanten Runde von 62 ins Rampenlicht. Sein Scorecard umfasste sieben Birdies und einen Eagle am 18. Loch, einem Par-5-Loch, das ihn mit acht unter Par auf den geteilten dritten Platz brachte.

– Die Engländer lauern im Hintergrund

Justin Rose und Matt Fitzpatrick aus England sind ebenfalls eindeutig im Rennen um den beeindruckenden ersten Preis von 10 Millionen Dollar – entsprechend 7,4 Millionen britischen Pfund.

Rose lieferte eine makellose Runde ohne ein einziges Bogey ab, und seine Runde von 65 belegt, dass er bereit ist, am Sonntagabend bis zur Ziellinie zu kämpfen.

– Rory McIlroy hat zu kämpfen – und die Frustration hat ihn überwältigt.

Für Rory McIlroy war der Freitag jedoch ein Tag voller Frustration und schwankender Spiele.

Der Nordire eröffnete zwar mit einem Birdie, aber dann lief das meiste schief. Nach vier Löchern war er bereits zwei über Par, und die Frustration war spürbar.

Das dritte Loch wurde zum Albtraum: McIlroy verfehlte das Grün mit seinem Ansatz und versäumte dann zweimal hintereinander, den Ball von genau derselben Stelle auf die Puttingfläche zu chippen – was zu einem Doppelbogey führte.

Obwohl er gegen Ende mit zwei Birdies auf den letzten drei Löchern aufstieg, befindet sich der Masters-Sieger derzeit auf einem enttäuschend geteilten 23. Platz mit drei Schlägen unter Par. Mit anderen Worten: Er braucht am Samstag eine beeindruckende Erholung, wenn er die Führung beeinflussen will.

– Albtraumtag für den Schotten MacIntyre

Schottlands Robert MacIntyre hatte ebenfalls einen Tag, den er lieber vergessen würde – besonders nach Loch Nummer 10.

Der 30-jährige Schotte erzielte zunächst drei aufeinanderfolgende Bogeys, bevor der Albtraum am 15. Loch, einem Par-3-Loch, vollendet war. Dort schlug er den Ball vom Abschlag ins Wasser, was zu einem Doppelbogey führte.

Schließlich beendete er das Spiel mit einer 76 – sechs über Par – und war zusammen mit Min Woo Lee und Xander Schauffele einer von nur drei Spielern, die die Runde über Par beendeten.

Doch selbst MacIntyres schwierige Runde verblasst im Vergleich zur absurden Geschichte von Jacob Bridgeman. Sein zufälliger Abschlag landete in einem Pizzeriastand – einer der bizarrsten Momente des Turniers bisher!

Mit anderen Worten: Alles ist vorbereitet für ein aufregendes Wochenende in Atlanta – und Viktor Hovland steckt mittendrin!

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