Southampton ist vom Play-off-Finale der Championship ausgeschlossen. Die Entscheidung erfolgt, nachdem sie zugaben, seit Dezember mehrere Gegner ausspioniert zu haben. Die drei Hauptmitglieder des Clubs, Tonda Eckert, sollen großen Einfluss auf den Umgang mit der Spionage gehabt haben. In Deutschland gilt es, dass es gängige Praxis ist, die Trainingseinheiten der Gegner auszuspionieren, aber in England ist es klugerweise illegal. Für die Southampton-Spieler ist somit die Chance, in der nächsten Saison in der Premier League zu spielen, verwehrt. Dies könnte Proteste auslösen, die den Verein teuer zu stehen kommen könnten.
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Denn laut The Guardian könnte es damit enden, dass die Southampton-Spieler ihren eigenen Verein verklagen.
Es gibt Berichte über Wut in der Kabine von Southampton, der nächste Schritt könnte sein, dass die Spieler zur Professional Footballers’ Association (PFA) gehen und sich beraten lassen, wie die Beförderung die finanzielle Situation der Spieler verändert hätte. Die Erwartung war, dass die Spieler sich auf höhere Löhne, Boni und Aufstiegsboni freuen könnten, wenn sie einen Platz in der Premier League der nächsten Saison hätten.
Jetzt ist diese chaotische Geschichte noch nicht vorbei. Southampton hat gegen das Urteil Berufung eingelegt, und die Berufung wird voraussichtlich am Mittwoch verhandelt werden. Eine neue Änderung könnte das Finale auf einen späteren Zeitpunkt als Samstag verschieben.
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