Sheffield Wednesday steht seit über sechs Monaten unter Verwaltung. Am Samstag kam endlich die gute Nachricht: Die von Amerika geführte Übernahme wurde genehmigt.
Sheffield Wednesday bestätigt, dass das amerikanische Konsortium Arise Capital Partners den Verein gekauft hat – und damit offiziell die Zeit von Dejphon Chansiri als Eigentümer beendet hat. – Oder wie sie selbst schreien: “Sheffield Wednesday Reeborn”
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Die Gruppe wird von dem 73-jährigen David Storch geleitet, einem amerikanischen Manager mit Erfahrung im Luftfahrtsektor.
Die EFL (English Football League) bestätigte die Nachricht am Samstag. Gleichzeitig berichtet der Verband, dass der Verein keinen Abzug von 15 Punkten für den Austritt aus der Verwaltung erhält. Der Grund: Dies war “ein unglaublich anspruchsvoller und komplizierter Fall für alle Parteien”.
Chansiri soll die Gebote ignoriert haben
Quellen haben BBC Sport mitgeteilt, dass der ehemalige Besitzer Chansiri mehrere Gebote für den Verein abgelehnt – oder einfach nicht darauf reagiert habe.
Die EFL berücksichtigte das, als sie die 15-Punkte-Strafe strich.
Im Rahmen des Vertrags wird Sheffield Wednesday in den nächsten zwei Saisons weiterhin unter Budgetbeschränkungen stehen. Das ist eine der Bedingungen, um in der EFL zu bleiben. Aber der Verein darf neue Spieler verpflichten.
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Warum die Verpflichtung für Wednesday besonders wichtig ist
Storchs Sohn Michael und Tom Costin bilden das dreiköpfige Konsortium.
Costin bringt Fußballerfahrung durch Blue Crow Sports Group mit – einem Multi-Club-Eigentümerunternehmen, das Leganés (Spanien), Le Havre (Frankreich) und Cancún FC (Mexiko) umfasst.
Arise hatte eine Deadline auf den 1. Mai gesetzt. Sie wussten, dass weitere Verzögerungen bedeuten könnten, dass die Übernahme ab dem 5. Mai von der neuen unabhängigen Fußballaufsichtsbehörde (IFR) behandelt werden müsste.
Die endgültigen Unterlagen wurden am Freitag abgeschlossen – rechtzeitig, um die Übernahme vor dem ausverkauften Heimspiel am Samstag gegen West Bromwich in Hillsborough bekannt zu geben.
– Eine Erinnerung daran, warum IFR geschaffen wurde
Ein 2025 verabschiedetes Gesetz schuf eine unabhängige Fußballaufsichtsbehörde. Es wird potenzielle neue Besitzer prüfen und sicherstellen, dass die Vereine solide finanzielle Pläne haben.
David Kogan, Vorsitzender von IFR, sagt:
“Diese Vereinbarung ist eine großartige Nachricht für Sheffield Wednesday, die lokale Gemeinschaft und die Fans, die eine lange Zeit der Unsicherheit durchlebt haben.
“Die Erfahrung von Sheffield Wednesday ist eine passende Erinnerung daran, warum das IFR überhaupt geschaffen wurde.
“Ab nächster Woche werden neue Eigentümer, Vorstandsmitglieder und leitende Führungskräfte in den fünf wichtigsten Divisionen von IFR bewertet. Es hilft sicherzustellen, dass nur geeignete und angemessene Personen Fußballvereine besitzen und leiten dürfen.
Abstieg, Punktabzüge und angesagte Verpflichtungen
Sheffield Wednesday steht seit dem 24. Oktober letzten Jahres unter Verwaltung – was sofort einen Abzug von 12 Punkten auslöste. Zusätzlich wurden sechs Punkte für ausbleibende Zahlungen an Spieler, Personal, HMRC und Abschlussgelder für andere Vereine abgezogen.
Chansiri erhielt außerdem ein dreijähriges Verbot, einen EFL-Club zu besitzen oder dessen Vorstandsmitglied zu sein.
Die Punktstrafen haben ohnehin kaum einen Unterschied gemacht. Die meisten erfahrenen Spieler wurden verkauft – entweder von Chansiri oder im Rahmen des Managementprozesses.
Sheffield Wednesday erlebte den frühesten Abstieg im englischen Fußball. Die Auswärtsniederlage gegen Sheffield United am 22. Februar katapultierte den Verein in die League One – mit beeindruckenden 13 ausstehenden Spielen.
Nur drei Tage später scheiterte eine von Dunfermline-Besitzer James Bord angeführte Übernahme. Wednesday blieb in Unsicherheit zurück.
Doch Storch – der im Dezember nicht als bevorzugter Bieter festgelegt wurde – kehrte an den Verhandlungstisch zurück und verhandelte eine Vereinbarung mit den Administratoren.
Jetzt ist Chansiris Zeit endlich vorbei. Neue Besitzer sind da. Die Owls-Fans können endlich erleichtert aufatmen und sich auf eine bessere Zukunft freuen.
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