Julián Álvarez war die große Seifenoper des Sommers im Camp Nou – aber jetzt ist es vorbei. Barcelona hat die Jagd auf den Atlético-Stürmer definitiv eingestellt, nachdem der rot-weiße Klub wiederholt nein gesagt hatte.
Laut José Álvarez bei El Chiringuito haben die Schwierigkeiten bei den Verhandlungen mit Atlético dazu geführt, dass Barça endlich einen Deal aufgegeben hat, den sie wochenlang zu erreichen versuchten.
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Die Entscheidung markiert einen entscheidenden Wandel in Barcelonas Offensivplanung. Álvarez gehörte zu den heißesten Namen auf der Wunschliste – doch Atlético Madrid bestand während des gesamten Prozesses darauf, keinen direkten La-Liga-Rivalen zu stärken. Diese Opposition hat dem Argentinier endgültig die Tür zum Camp Nou verschlossen.
Atlético stellte sich auf die Hinterbeine
Das Haupthindernis für einen Wechsel war Atléticos Position. Álvarez hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 – mit einer Übernahmeklausel von beeindruckenden 500 Millionen Euro. Dadurch hatte Atlético die volle Kontrolle über den Zeitpunkt und die Bedingungen eines möglichen Verkaufs.
Barcelona hat Berichten zufolge versucht, eine Lösung zu finden, und es gibt Gespräche über ein Angebot von 100 Millionen Euro – 90 Millionen feste Euro plus 10 Millionen variable. Aber das änderte nichts an Atléticos Einstellung. Die Ablehnung hatte auch eine sportliche Rechtfertigung: Der Verkauf von Álvarez an Barça würde bedeuten, einen direkten Konkurrenten in der Liga zu stärken.
Selbst der Wunsch des Spielers reichte nicht aus, um den Deal freizuschalten. Álvarez hatte öffentlich den Wunsch geäußert, Atlético diesen Sommer zu verlassen, wobei Barcelona als klarer Favorit gilt. Der Argentinier wechselte 2024 von Manchester City zu Atlético in einem Vertrag im Wert von bis zu 95 Millionen Euro.
Barcelona muss neue Lösungen finden
Das Ergebnis zwingt Barcelona nun, seine Prioritäten in den Schlussphasen des Spielfensters anzupassen. Der Verein arbeitet seit Wochen mit Álvarez als Hauptoption auf der Stürmerposition, aber Atléticos Ablehnung nimmt diese Möglichkeit nun aus.
Álvarez bestritt in der Saison 2025/26 29 LaLiga-Spiele und erzielte 8 Tore und 4 Vorlagen. Der 26-Jährige hat noch vier Jahre Vertrag bei Atlético.
Der nächste Schritt liegt bei Barcelona. Da die Verpflichtung von Álvarez unter den aktuellen Bedingungen abgesagt wurde, müssen die Sportdirektoren nun entscheiden, ob sie eine andere Option wählen, um den Angriff vor Schließung des Zeitfensters zu verstärken – oder auf die Angreifer setzen, die Hansi Flick bereits zur Verfügung hat.
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