Thomas Tuchel hofft, Reece James für das WM-Viertelfinale gegen Norwegen am Samstag zurückzuholen – und es kann keinen wichtigeren Zeitpunkt geben.

Englands Rechtsverteidiger-Krise erreichte ihren Höhepunkt, als Jarell Quansah beim 3:2-Sieg gegen Mexiko am Sonntag die Rote Karte erhielt. Der Bayer-Leverkusen-Verteidiger ist für das Viertelfinale in Miami gesperrt – und Tuchel musste im letzten Spiel auf Innenverteidiger Ezri Konsa als rechten Außenverteidiger zurückgreifen.

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James war seit seiner Oberschenkelverletzung im Gruppenspiel gegen Ghana nicht mehr im vollen Training. Seitdem hat er die Spiele gegen Panama, DR Kongo und Mexiko verpasst. Doch nun wächst der Optimismus, dass der 26-Jährige unter der Woche wieder voll trainieren kann – und so den Druck auf eine stark beanspruchte Position verringern kann.

In nur fünf Spielen wurden James, Djed Spence, Konsa, John Stones, Quansah und sogar Declan Rice zu unterschiedlichen Zeiten als Rechtsverteidiger eingesetzt. Tino Livramento erlitt vor dem Turnier eine Wadenverletzung und stand nicht zur Verfügung.

Konsa und Spence sind weiterhin Optionen für Tuchel, aber die Nachricht, dass James kurz vor einem Comeback steht, ist ein willkommener Schub – schließlich gilt der Chelsea-Kapitän als klare erste Wahl Englands als Rechtsverteidiger.