Punktniederlagen gegen Saudi-Arabien und Kap Verde. Dies ist der Beginn eines schicksalhaften Spiels gegen Spanien für Uruguay bei der Weltmeisterschaft. Trainerlegende Marcelo Bielsa führt Stars wie Federico Valverde, Rodrigo Bentancur und Manuel Ugarte an, hat nun aber starke Kritik von seinen eigenen Spielern erhalten. Dann ist Bielsa nicht der Mann, der ruhig sitzt und die Kritik aufnimmt.

Laut dem uruguayischen Radiosender Espectador Deportes haben mehrere Profile im Kader sich gegen Nationaltrainer Marcelo Bielsa aufgelehnt, nachdem sie mit Trainingsmethoden und Taktik unzufrieden waren. Die Spieler, die im Vordergrund der Kritik gestanden hätten, sind Federico Valverde, Rodrigo Bentancur, Manuel Ugarte und Torwart Sergio Rochet.

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Laut Medien rief die Spielergruppe Bielsa zu einem Treffen ein, in dem sie ihre Frustration über die hohe Trainingsbelastung während der WM-Vorbereitungen äußerten, da die Spieler glauben, dass die intensiven Trainingseinheiten zu mehreren Verletzungen im Kader geführt haben. Außerdem wollten die Spieler gegen Spanien einen defensiveren Ansatz mit Fokus auf niedrige Abwehr und Konter. Dieser Input ließ die Argentinier feuern.

Der Radiosender berichtet, dass Biela anschließend die gesamte Truppe zu einem längeren Treffen versammelte, in dem er fast 50 Minuten lang seinen Ansatz und seine Sichtweise auf die Lage erklärte. Bielsa soll gesagt haben, dass bestimmte Spieler versucht hätten, ihn als Nationaltrainer absetzen zu lassen, nachdem er Luis Suarez nicht ausgewählt hatte, ebenso wie er Nahitan Nandez nicht zur Weltmeisterschaft mitgenommen hatte.

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Laut Medien behauptete der Nationaltrainer außerdem, er habe “die Karrieren mehrerer Nationalspieler mitgestaltet”, was angeblich dazu geführt hat, dass mehrere Spieler das Treffen frustriert verließen. Verteidiger José María Giménez soll versucht haben, den Konflikt zu entschärfen, jedoch ohne Erfolg.

Weder Marcelo Bielsa, die beteiligten Spieler noch der uruguayische Fußballverband haben sich zu den Informationen geäußert.

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