Der etwas seltsame “Splitscreen”-Moment gestern, als Bodø/Glimt-Star Kasper Høgh im entscheidenden Champions-League-Qualifikationsspiel für seinen neuen Klub Celtic im Einsatz war, während Bodø/Glimt gleichzeitig bei Aspmyra zu Gast war.

Als Bodø/Glimt Kasper Høgh, der mit 54 Toren und 22 Vorlagen in 103 Spielen beeindruckende Statistiken vorweisen konnte, Ende Juli für 11 Millionen Euro verkaufte, glaubten viele, dass Bodø/Glimt zu Hause in Norwegen und in Europa deutlich schwächer werden würde.

Bisher läuft es gut für Bodø/Glimt, die die Eliteserien vor Viking anführen, die später heute ihr entscheidendes Champions-League-Qualifikationsspiel haben.

Celtic führte 3:0 gegen LASK, während Bodø/Glimt mit 3:1 gegen NEC führten. – Alles war vorbereitet, damit sowohl Celtic als auch Bodø/Glimt weiterkommen konnten. – Aber….. obwohl Celtic das erste Tor erzielte und für einige Minuten mit 4:0 führte.

Lesen: Manchester City verkauft Savinho zum neuen Vereinsrekord

Ein Albtraum in Österreich schickt die Schotten aus der Champions League.


LASK 5–1 Celtic – Celtic Zusammenbruch nach großer Führung

Celtic verspielte eine 4:0-Gesamtführung und verlor sensationell mit 4:5 gegen den österreichischen Klub LASK – verpasste damit einen lukrativen Platz in der Champions-League-Phase.

Kapitän Callum McGregor brachte Celtic früh im heutigen Spiel in Führung, und nach dem 3:0-Sieg in Glasgow letzte Woche schien alles nach Plan zu laufen. Doch Martin O’Neills Mannschaft wurde in der zweiten Halbzeit komplett in Rückstand gedrängt. LASK feuerte insgesamt 39 Torschüsse ab – und glich mit ihrem vierten Tor in der 90. Minute auf 4:4 aus.

In der Verlängerung war es Samuel Adeniran, der die Entscheidung mit einem deutlichen Schlag erzielte – und LASK einen Platz in der Ligaphase sicherte, der ein großes, sehr viel Geld wert war.

Die Gastgeber bekamen gegen Ende sogar einen Elfmeter, doch Adeniran wurde vom Celtic-Torwart gestoppt.


“Macht noch mehr Schmerz.”

Celtic verpasste im vergangenen Jahr in derselben Phase den Aufstieg, als sie gegen Kasachstans Kairat verloren. Doch diese Niederlage schmerzte noch mehr – angesichts des enormen Vorteils, den sie nach dem ersten Spiel hatten.

Nun wartet ein Platz in der Europa League und bittere Gedanken darüber, was hätte sein können.

Die Sieger LASK hingegen nehmen am 27. August an der Auslosung der Ligaphase teil. Das Champions-League-Auftaktspiel findet am 8. September statt.


Von Kontrolle zum Chaos

Kasper Høgh war in den ersten 15 Minuten zweimal nah dran, verfehlte aber beide Male – zuerst bei einer flachen Flanke, dann mit einem Schuss, der zu nah am Torwart vorbeiging.

Die Gastgeber trafen mit einem abgefälschten Distanzschuss den Pfosten, bevor McGregor auf 1:0 erhöhte. Yang Hyun-Jun erledigte die meiste Vorbereitung auf dem linken Flügel, bevor er den Ball zurück zum Kapitän legte, der aus 16 Metern tief einschoss.

So lag LASK insgesamt 0:4 zurück – doch die Köpfe sanken nicht. Moses Usor gab kurz vor der Halbzeit mit einem großartigen Abschluss nach einer flüssigen Angriffssequenz Hoffnung.

Die Hoffnung wuchs, als Robert Ljubicic aus 20 Metern den Rückzug zum 2:0 früh in der zweiten Halbzeit verwandelte. Im Gesamtergebnis stand es 4:2 für Celtic – und die Nervosität zeigte sich.

Dann kam das Undenkbare näher, als Adeniran einen wunderschönen langen Schuss zum 3:0 – 4:3 in der Gesamtwertung einer halben Stunde vor Schluss erzielte.

Dann traf Adeniran mit einem Volley die Unterseite der Latte. Celtic war auf dem Rückzug.


Last-Minute-Ausgleich – und K.o. in der Verlängerung

Ein viertes LASK-Tor schien unvermeidlich – und es fiel, als die Uhr 90 Uhr schlug. Viljami Sinisalo parierte zuerst, doch Florian Flecker war zur Stelle und köpfte den Ball ins Netz zum 4:1. Verlängerung.

Die erste Verlängerung verlief ereignislos – doch dann traf Adeniran aus 25 Metern sein zweites Tor des Abends. Der Ball traf die untere Ecke, und LASK führte mit insgesamt 5:4 bei noch 11 Minuten auf der Uhr.

Der Amerikaner sah dann einen Elfmeter von Sinisalo pariert – aber das spielte keine Rolle. LASK war vorne.


Aserbaidschanischer Debütant, bereit für die Champions League

Eine vor nur neun Jahren gegründete aserbaidschanische Mannschaft feiert ebenfalls ihr Debüt in der Champions League.

Sabah war nur Sekunden davon entfernt, gegen den Israelen Hapoel Beer-Sheva zu verlieren, als der eingewechselte Tellur Mutallimov in der letzten Minute der Nachspielzeit traf und das Spiel in die Verlängerung schickte.

Sabahs gabunischer Stürmer Orphe Mbina köpfte dann in der 101. Minute zum 2:2, bevor Joy-Lance Mickels in der 115. Minute zum 3:2 und insgesamt 6:4 erhöhte.

Der Traum lebt für LASK und Sabah. Für Celtic – einfach schreckliche Fragen darüber, was schiefgelaufen ist.

Die Summen sind der glückliche Wahnsinn: Die 20 größten Geldspender unter den Trainern in der Fußballgeschichte