Barcelona, zum zweiten Mal in Folge amtierender La-Liga-Meister, startete stark in die Saison mit einem 0:5-Sieg gegen Elche. Morgen, Donnerstag, sind sie wieder im Einsatz, wenn sie auf Athletic Club treffen und damit die zweite La Liga-Runde abschließen.

Barcelona hat einen klaren Plan für die letzten Tage des Transferfensters ausgearbeitet: 130 Millionen Euro sichern Julián Álvarez – aber die ersten drei Spieler müssen verkauft werden.

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Der FC Barcelona hat 130 Millionen Euro zurückgelegt, um vor Ablauf des Fensters den Atlético-Madrid-Stürmer Julián Álvarez zu verpflichten. Der Plan ist glasklar.

Laut Gerard Romero in Jijantes hängt Barcelonas Budget davon ab, dass der Verein zunächst mehr Spieler verkauft. Castello Lukeba – der Innenverteidiger von RB Leipzig – steht als Alternative in der Abwehr bereit, aber nur, wenn drei strategische Verkäufe abgeschlossen werden.


Die Jagd nach Álvarez – und Atléticos Nein

Das Management unter Joan Laporta hat 130 Millionen Euro ausschließlich für Álvarez bereitgestellt. Doch hier stehen sie vor einer Mauer des Widerstands: Atlético Madrid weigert sich strikt, einen Verkauf der Argentinier an einen Ligakonkurrenten zu verhandeln.

Trotz der Ablehnung der Spanier schiebt Barcelona weiterhin die Fristen im Transferfenster aus. Die Sportdirektoren erwägen nicht, das Geld für andere Stürmer auszugeben, falls der Transfer von Álvarez nicht zustande kommt.


Die Lukaba-Verpflichtung erfordert drei Verkäufe

Gleichzeitig hat das Unterstützerteam von Hansi Flick das grüne Licht für Castello Lukeba gegeben – RB Leipzigs linksfüßiger Innenverteidiger, der auch als Außenverteidiger spielen kann. Doch die Verpflichtung des 23-jährigen Franzosen wird erst formalisiert, wenn der Verein Héctor Fort, Marc Casadó und Alejandro Balde bis zum 1. September verkauft.

Die Verteidigungsplanung ist Teil eines größeren Buchhaltungstricks, um das Gehaltsbudget nach einem hektischen Sommer in Camp Nou auszugleichen.

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Rein – und raus – im Camp Nou

In diesem Zeitraum hat Barcelona Folgendes erworben:

  • Anthony Gordon
  • Rodri
  • Karim Adeyemi
  • Jesse Bisiwu
  • João Cancelo

Gleichzeitig haben diese den Verein verlassen:

  • Ferran Torres
  • Ronald Araújo (Leihgabe an Liverpool)
  • Ansu Fati
  • Iñaki Peña
  • Jofre Torrents
  • Marc-André ter Stegen
  • Tommy Marqués
  • Robert Lewandowski

48 Stunden, die alles entscheiden

Das Barcelona-Management wird die nächsten 48 Stunden nutzen, um die Ausstiegsverhandlungen für Fort, Casadó und Balde mit ihren jeweiligen interessierten Vereinen abzuschließen. Wenn alle drei Verkäufe bis zur Frist abgeschlossen sind, werden die Sportdirektoren ein erstes Angebot für Lukeba an RB Leipzig abgeben – während auf eine endgültige Antwort von Atlético Madrid zu Álvarez gewartet wird.

Der Traum von Álvarez lebt – aber die Zeit läuft davon.