Benfica-Trainer José Mourinho, der sowohl von Newcastle United als auch von Real Madrid auf dem Radar steht, hat seine Absichten als Trainer vor einem potenziell entscheidenden Sommer sehr deutlich gemacht.

TEAMtalk enthüllt, dass Mourinho interessierten Parteien mitgeteilt hat, dass eine Rückkehr zu Real Madrid seine oberste Priorität ist – trotz des Interesses von Newcastle.

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Eine Karriere voller Trophäen, Kontroversen und Charakter

José Mourinho (63) ist einer der prominentesten Fußballtrainer aller Zeiten. Er hat Vereine wie Porto, Chelsea, Inter, Real Madrid, Manchester United, Tottenham, Roma und Fenerbahce – und jetzt auch Benfica – trainiert. Im Laufe seiner Karriere gewann er die Champions League sowohl mit Porto (2004) als auch Inter (2010) sowie Ligagold in Portugal, England, Italien und Spanien. Er ist bekannt für sein taktisches Geschick, seine psychologischen Spiele und nicht zuletzt für seine legendären Äußerungen auf Pressekonferenzen – bei denen er sich selbst “The Special One” nannte. Bei Real Madrid gewann er 2011/12 die La Liga mit einem Rekord von 100 Punkten und 121 Toren, doch der Verein scheiterte in der Champions League, und er verließ das Team 2013 nach internen Konflikten mit mehreren der Starspieler.

Real Madrid hat für die Portugiesen erste Priorität

Trotz einer beeindruckenden ungeschlagenen Saison in der portugiesischen Liga steht Benfica kurz davor, das Gold an den Erzrivalen Porto zu verlieren. Dies hat zu neuen Spekulationen über Mourinhos Zukunft geführt.

Quellen bestätigen, dass die Vereine, die seine Situation beobachten – darunter die von Newcastle unterstützten Besitzer PIF – darüber informiert wurden, dass Mourinhos Priorität darin besteht, zu Real Madrid zurückzukehren, falls sich die Gelegenheit ergibt.

Real Madrid prüft derzeit seine Optionen in einer Situation, in der Álvaro Arbeloas Zukunft ungewiss ist – ein Trainerwechsel scheint zunehmend wahrscheinlich. Real Madrid ist es gewohnt, alte Bekannte zurückzuholen. Der Verein hat zuvor sowohl Zinédine Zidane (2019) als auch Carlo Ancelotti (2021) wieder eingestellt.

Zidane gilt erneut als bevorzugter Kandidat, aber er ist auf dem besten Weg, Didier Deschamps als französischer Trainer nachzufolgen – was ihn in der Sommerrunde ausschließen könnte.

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Pérez plant eine Verlängerung – mit Mourinho an der Spitze?

Diese Entwicklung hat Mourinho stärker ins Rampenlicht von Präsident Florentino Pérez gerückt. Trotz einiger Skepsis glaubt Pérez, dass der portugiesische Taktiker der richtige Mann sein könnte, um die nächste Phase im Bernabéu zu führen.

Pérez plant zudem eine bedeutende Umstrukturierung des Kaders, wobei Stars wie Manchester Citys Rodri und Liverpools Mittelfeldspieler Alexis Mac Allister zu den Zielen gehören, während das hoch eingeschätzte argentinische Talent Nico Paz voraussichtlich zum Verein zurückkehren wird.

Laut den Informationen ist der Präsident der Meinung, dass eine erfahrene und autoritäre Persönlichkeit benötigt wird, um diese Übergangsphase zu überwachen – ein Faktor, der Mourinho in die Hände spielen könnte. Aber nicht alle im Clubmanagement stimmen dem zu.

Alternative Kandidaten, darunter Jürgen Klopp und Mauricio Pochettino, genießen ebenfalls starke interne Unterstützung.

Mourinho positioniert sich für den Job

Mourinho positioniert sich über seinen einflussreichen Agenten Jorge Mendes aktiv für die Rolle und hat den Interessenten deutlich gemacht, dass Real Madrid weiterhin seine Priorität bleibt.

Newcastle gehört zu denjenigen, die über Mourinhos Einstellung informiert wurden. Der Premier-League-Klub setzt seine Forschung zu möglichen Traineroptionen fort, während die Unsicherheit über Eddie Howes langfristige Zukunft besteht.