Argentinien 2:0 Österreich: Messi schrieb Geschichte – trotz vergebenem Elfmeter
Lionel Messi vergab einen Elfmeter – und brach damit den WM-Rekord für die meisten Tore. Argentinien sicherte sich mit einem hart erkämpften Sieg über ein hartnäckiges Österreich den Aufstieg.
Der 38-jährige Argentinier vergab bereits in der neunten Minute einen Elfmeter. Er schoss kläglich am Tor vorbei, obwohl er gut positioniert war – und verpasste damit die Chance, Miroslav Klose’ Rekord von 16 WM-Toren zu brechen.
Lesen: Liverpool bereit, mehr als 200 Millionen Euro für das Offensivduo für Iraolas ‘Full Throttle’-Fußball zu geben.
Doch am Ende der ersten Halbzeit machte er das wieder wett. Nach einer perfekt getimten Flanke von Facundo Medina stand Messi am hinteren Pfosten, und mit einer Berührung und einem Abschluss lag sein Rekord bei 17 WM-Toren.
Es sollte nicht das letzte sein.
Österreich kämpfte – aber Messi entschied
Österreich war ein hervorragender Gewinn für ein Spiel, das bis in die Verlängerung am Leben blieb. Ralf Rangnicks Team presste unermüdlich, kreierte mehrere gute Chancen und bereitete Argentinien deutlich mehr Schwierigkeiten, als das Ergebnis vermuten lässt.
Der Elfmeter fiel nach sieben Minuten, als der VAR entschied, dass Stefan Posch Lautaro Martínez im Strafraum gefoult hatte. Messis Versuch war peinlich schlecht – entspannt im Anlauf und außerhalb des rechten Pfostens.
Nicolas Seiwald blockte nach 31 Minuten einen Versuch von Messi auf der Linie, und Gregoritsch köpfte nach einer Flanke von Sabitzer knapp über das Tor, als die Österreicher in der ersten Halbzeit mit ihren Gegnern mithalten konnten.
Dann kam der Moment. Almada spielte zu Medina, dessen perfekt getimte Flanke Messi am langen Pfosten fand. Ein Ballberührung, ein Abschluss – und der Rekord war seiner.
Österreich drängte – aber Messi hatte das letzte Wort
Österreich kam in der zweiten Halbzeit zurück. Marcel Sabitzer, der sein 100. Länderspiel bestritt, zwang Emiliano Martínez zu einer harten Parade bei einem gut platzierten Freistoß.
Nicolas González hatte in der 87. Minute einen Schuss von Kevin Danso geblockt, doch das Spiel schien abzuklingen.
Dann entschied Messi in der Verlängerung. Sein erster Versuch wurde geblockt, doch der Abpraller brachte ihn aus kurzer Distanz ins Netz.
18 WM-Tore. Die Platte gehört ihm. Vorerst.
Argentinien liegt vorne. Messi ist historisch. Und Österreich kann mit erhobenem Haupt nach Hause gehen. – Trotz des Sieges reicht es mit einem fantastischen Spieler gegen Länder wie Frankreich, Spanien, England und Norwegen nicht!
Mohamed Salah und Ägypten verweigerten die Einreise in eine amerikanische Stadt – nur wenige Stunden nach dem historischen WM-Sieg








