Viele glauben, dass der französische Superstar bald den Ballon d’or gewinnen wird, womit ich persönlich nicht einverstanden bin.

Ryan Giggs hat enthüllt, wie Manchester United das größte Talent der Welt entgleiten ließ – und warum Kylian Mbappé selbst Old Trafford abgelehnt hat. Die Ironie? Der Mann, unter dem er angeblich nicht spielen wollte, ist jetzt sein Chef bei Real Madrid.

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Stellen Sie sich vor, Sie sitzen auf dem begehrtesten Fußballtalent der Welt – und lassen Sie ihn einfach gehen. Genau das hat Manchester United mit Kylian Mbappé gemacht.

Jetzt lüftet Ryan Giggs den Schleier über die Geschichte, die den United-Fans Bauchschmerzen bereiten wird.

Die Empfehlung, die ignoriert wurde

Die walisische Vereinslegende befand sich im Süden Frankreichs, als er von einem Mann namens Lionel gestoppt wurde – einem großen United-Fan, der den französischen Jugendfußball genau verfolgte.

“Er kam zu mir und sagte: ‘Du musst dir diesen Spieler ansehen. Sein Name ist Kylian Mbappé. Er ist in Monaco und ich glaube, er ist ein Spieler für Manchester United'”, sagte Giggs gegenüber Rio Ferdinand Presents.

Ein paar Wochen später wurde die E-Mail mit allen Details eingesteckt. Giggs nahm seinen damaligen Assistenten, Albert Stuivenberg, mit, um dem Jungen beim Spielen zuzusehen.

“Wir haben ihn gesehen und dachten: ‘Wow, was ist das?’ Man sieht Spieler, die besonders sind, aber er war offensichtlich außergewöhnlich.

Die Empfehlung wurde an die Scouts des Vereins weitergegeben. Sie reisten sogar nach Paris, um ihn im Einsatz gegen PSG zu sehen.

Dann kam die Antwort.

“Ein paar Wochen später fragte ich: ‘Wie lief es?’ Die Antwort war: ‘Nein, sie waren sich bei ihm nicht ganz sicher, also beließen wir es dabei.’ Und das war’s.

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91 Tore später

Uniteds Scouts kamen zu dem Schluss, dass Mbappé nicht dem Standard entsprach. Das heutige Ergebnis? 91 Tore in 108 Spielen für Real Madrid und der Status als einer der besten Spieler der Welt in seiner besten Zeit.

Aber das ist nicht die ganze Geschichte. Denn Mbappé hatte auch seine eigenen – und weitaus ironischeren – Gründe, sich von Old Trafford fernzuhalten.

Ich hasste den Mourinho-Stil

Laut L’Équipe hat Mbappé privat deutlich gemacht, dass er wegen des damaligen Trainers José Mourinho und dessen Fußballphilosophie kein Interesse an United hatte. Es wird auch berichtet, dass er sich um die Spielzeit sorgte, da Marcus Rashford und Anthony Martial bereits in der Offensivreihe standen.

Die Ironie? Heute sind Mbappé und Mourinho wieder vereint – bei Real Madrid, wo der Portugiese nach einer turbulenten Saison 2025/26 von Florentino Pérez zurückgeholt wurde.

Der Mann, unter dem Mbappé angeblich nicht spielen wollte, ist nun derjenige, der ihn anführt.

Der Mourinho-Effekt in Madrid

Bisher lief alles gut. Mourinho hat drei von vier LaLiga-Spielen gewonnen und die Champions League mit einem Sieg eröffnet.

Doch die Ironie ist schwer zu ignorieren: Vor neun Jahren wurden Mourinho und sein zukünftiger Starspieler getrennt – weil dem Spieler angeblich nicht gefiel, wie der Portugiese Fußball spielen wollte.

Manchmal hat das Schicksal einen seltsamen Sinn für Humor.

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