Bevor Thomas Tuhel den Posten als englischer Nationaltrainer erhielt, kontaktierte der FA sowohl Ole Gunnar Solskjaer als auch Pep Guardiola. Quellen bestätigen dies gegenüber GiveMeSport.

Der Kontakt mit Solskjaer entwickelte sich jedoch nie zu einem formellen Prozess, und der Norweger wurde nie offizieller Kandidat für die Position. Quellen zufolge wurde eine informelle Anfrage angestellt, als der Fußballverband mehrere Optionen zur Nachfolge von Gareth Southgate ausarbeitete – doch die Gespräche kamen nie weit, und Solskjaer wurde in der letzten Phase des Einstellungsprozesses nie als relevant angesehen.

Lesen: Manchester United führt das Rennen um den Premier-League-Star vor Chelsea an

Die Untersuchung erfolgte zeitgleich, als der FA auch Pep Guardiola in Betracht zog, bevor sie schließlich auf Tuchel fielen. Der Deutsche wurde als englischer Nationaltrainer verpflichtet, nachdem er als bevorzugte Wahl des FA gespielt hatte.

Obwohl Solskjaers Beteiligung nur von kurzer Dauer war, zeigt der Kontakt, wie umfangreich die Arbeit hinter den Kulissen war – und wie viele große Namen der FA in Betracht zog, bevor er Tuchel entschied.

Solskjaer war zuletzt Trainer des türkischen Vereins Besiktas, wo er 2025 acht Monate lang das Amt hatte. Davor war er seit seinem Weggang von Manchester United im November 2021 arbeitslos, doch sein Name tauchte regelmäßig im Zusammenhang mit verschiedenen Trainerjobs auf.


Tuchel steht unter Druck – aber der FA bleibt standhaft

Die Enthüllung kommt zu einer Zeit, in der Tuchels Zukunft unter Beobachtung steht, nachdem England im Halbfinale mit 2:1 gegen Argentinien aus der Weltmeisterschaft ausgeschieden ist. Die Kritik wird geheult, aber GiveMeSport wird darüber informiert, dass der Verbund keinen Ersatz für den Deutschen in Erwägung zieht.

Quellen geben an, dass weiterhin geplant ist, dass Tuchel England 2028 in die Europameisterschaft führt – und der Ausstieg aus der WM hat daran nichts geändert.

Tuchel selbst bekräftigte nach der Niederlage seine Loyalität und versicherte, dass er “zu 100 Prozent” auf den Job fokussiert sei. Gleichzeitig verteidigte er die taktischen Entscheidungen, die kritisiert wurden, nachdem England eine 1:0-Führung gegen die amtierenden Weltmeister verspielt hatte.

Am Samstagabend, als England im Bronzefinale in Miami auf Frankreich traf, gewannen die “Three Lions” mit 6 zu 4 und reisten mit dem Liebling mindestens auf halbem Weg. England erzielte sein bestes WM-Ergebnis seit 1966.

Arsenal hat erkannt, dass sie auf Martin Ødegaard nicht verzichten können