Der Aufenthalt in Australien war nur von kurzer Dauer. Filip Jørgensen ist bereits auf dem Heimweg von Chelseas Vorbereitungstour – der Transfer nach Straßburg steht kurz bevor.
Jørgensen war nicht einmal im Kader, als Chelsea in einem Freundschaftsspiel auf die Western Sydney Wanderers traf. Laut Standard Sport ist der 24-Jährige bereits zurück ins Vereinigte Königreich gereist, um die Verhandlungen über einen Wechsel zu Chelseas Schwesterklub in der Ligue 1 abzuschließen.
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Straßburg sucht nach einem neuen Torwart, nachdem Leihspieler Mike Penders im Sommer zu Chelsea zurückgekehrt ist. Gleichzeitig hat Jørgensen selbst glasklar gemacht, dass er in dieser Saison regelmäßig Spielzeit braucht.
Das bekam er bei Chelsea nicht. In der vergangenen Saison absolvierte er nur 12 Einsätze in allen Wettbewerben – und im März musste er sich wegen einer Leistenverletzung unterziehen, kurz nachdem ihm der damalige Trainer Liam Rosenior die Chance gegeben hatte.
Reiste mit dem Trupp – kehrt allein zurück
Jørgensen war Teil des 28-köpfigen Chelseas Kader, der nach Australien und Asien reiste, doch nun hat er die Reise unterbrochen, um die Formalitäten rund um den Abgang zu erledigen.
Die Nachricht über den möglichen Wechsel des dänischen Torwarts nach Straßburg kommt nur wenige Tage nachdem Standard Sport berichtet hatte, dass der Ligue-1-Klub keinen Wechsel für Nordsjællands Mittelfeldspieler Caleb Yirenkyi verfolgt. Die Priorität ist klar: Straßburg will Jørgensen.
Torhüter im offenen Spiel – aber Jørgensen fällt aus
Die Torwartsituation bei Chelsea ist noch unklar. Xabi Alonso selbst hat zugegeben, dass er keinen unbestreitbaren ersten Torwart hat und dass es vor der neuen Saison offenen Wettbewerb um den Platz im Tor gibt.
Doch Jørgensen scheint nicht Teil der Zukunftspläne des Spaniers zu sein. Nach zwei Saisons und 36 Spielen in Chelseas Farben ist das Ende nun in Sicht.
Ob Jørgensens Abgang Chelsea dazu bringt, vor Schließung des Fensters einen neuen Torwart zu holen, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Der Däne wird seinen Traum von regelmäßiger Spielzeit erfüllen – nur eben nicht an der Stamford Bridge.
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