Julian Ryerson. Der Spieler mit einer Mentalität, die Mitspieler aufhebt und Gegner einschüchtert. In den norwegischen Medien sind es Bayern München mit Kane und Olise, die die großen Schlagzeilen kapern, doch nach vier Ligarunden sitzen Ryerson und Borussia Dortmund auf dem Bundesligathron.
Ryerson hat in der vergangenen Saison ganz Deutschland gezeigt, dass er gefährlich ist, wenn er den Ball bekommt. Der Rechtsverteidiger ist von offensiver DNA durchdrungen, insgesamt 18 Mal lieferte der norwegische Nationalspieler den vorletzten Ballkontakt, bevor Dortmund traf. 15 davon kamen in der Bundesliga, nur Michael Olise machte es schärfer. Bei der Weltmeisterschaft zeigte Ryerson auf der größten Bühne auch, was für eine defensive und offensive Stärke er ist.
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Es gab einige Verletzungsunterbrechungen, aber Vereine, die vor der Weltmeisterschaft an einer Verpflichtung des Norwegers interessiert waren, waren während der gesamten Meisterschaft nicht weniger überzeugt. Ryerson blieb, bei Borussia Dortmund hat der Rechtsverteidiger eine starke Position, was in der Startelf von Nico Kovac selbstverständlich ist.
Am Samstag reiste Dortmund nach Stuttgart, dem Spielort, an dem Viking seine erste Fußballsession in der Champions League hatte, doch für Ryerson und Dortmund war die Heimreise von Stuttgart von Feierlichkeiten geprägt.
Borussia Dortmund geht mit perfekten Bundesliga-Statistiken nach einem knappen, aber starken Sieg gegen Stuttgart in die Länderspielpause. Maximilian Beier erzielte zwanzig Minuten vor Schluss das einzige Tor in einem Spiel mit wenigen Chancen.
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Ryerson stand 82 Minuten auf dem Platz und konnte mit den Gästen Dortmunder einen Sieg feiern, der dem Verein einen vollen Punktepool von 12 Punkten einbringt, verglichen mit 10 Punkten von Bayern München nach vier Spielen.
In dieser Saison sieht es so aus, als würden Ryerson und Dortmund selbst die Tabellenentwicklung in der Bundesliga kontrollieren, wo ein Vorsprung aufgebaut wird – und bis zum Pokaltisch gehalten wird.
Ryerson kommt zum Nations League und Ullevaal als König der Bundesliga.








