Arsenals Mittelfeld ist enger als die meisten anderen Mittelfeldspieler weltweit. – Mit zwei der besten der Welt, Declan Rice und Martin Ødegaard, fällt man leicht außen her, wenn ein Spieler von Bruno Guimarães’ Qualitäten für viel Geld verpflichtet wird.
Martín Zubimendi befindet sich in der Zwickmühle, in die alle Kapitän Martin Ødegaard erwartet hatten, bevor der Nordweger nach einer Weltmeisterschaft voller Liebe einen extremen “Formschub” bekam.
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Der spanische Mittelfeldspieler ist mit Mikel Arteta in der Hierarchie nach unten gerückt und erwägt nun, im Sommer 2027 das Emirates zu verlassen – falls er nicht wieder Selbstvertrauen als Stammspieler gewinnen kann.
Zubimendi wechselte im Sommer 2025 für 70 Millionen Euro zu Arsenal, mit hohen Erwartungen, eine feste Größe im Mittelfeld zu werden. Doch nach nur einer Saison hat die Realität hart getroffen. Nach zwei Spielen in der Premier League hat der 27-Jährige nur 42 Minuten Spielzeit erhalten. – Und er ist kein offensichtlicher Stammspieler für das Spiel am Sonntag im Emirates Stadium gegen Chelsea.
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Warum er im Schatten gelandet ist
Der Grund ist einfach: Arsenal hat sein Mittelfeld weiter gestärkt. Die Ankunft von Bruno Guimarães, kombiniert mit dem Durchbruch des jungen Myles Lewis-Skelly, hat Zubimendi weiter nach unten gedrängt. Declan Rice und Martin Ødegaard sind unbestrittene erste Wahlen – und nun scheint auch Lewis-Skelly den Spanier in der Hierarchie überholt zu haben.
Der Trend begann bereits gegen Ende der letzten Saison, als Zubimendi sowohl im entscheidenden Ligaspiel als auch im Champions-League-Finale gegen PSG zugunsten von Lewis-Skelly ausgeschieden wurde.
Befürchtungen um die Chancen der Nationalmannschaft
Für Zubimendi geht es um mehr als nur Vereinsspiele. Mit Rodri – dem Mittelfeldgeneral des FC Barcelona und MVP der Weltmeisterschaft 2026 – als unbestreitbarem ersten Kandidaten im spanischen Mittelfeld ist der Kampf um den zweiten Platz erbittert. Ohne regelmäßige Spielzeit bei Arsenal ist auch die Möglichkeit, den Nationaltrainer zu überzeugen, verloren.
Daher hat der spanische Nationalspieler nun den ihm engsten Vertrauten klargemacht, dass er gehen möchte – es sei denn, die Situation ändert sich drastisch.
Arsenal zum Verkauf geöffnet
Der Verein schließt einen Verkauf auch nicht aus. Im Gegenteil: Arsenal soll bereit sein, Zubimendi im Sommer-Transferfenster den Klub verlassen zu lassen, um Kapital für Neuzugänge – insbesondere in der Offensivmannschaft – freizumachen. Der Vertrag läuft zwar bis 2030, aber das Geld aus einem Verkauf könnte zu verlockend sein, um es abzulehnen.
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Weitere große Vereine sind in Planung
Zubimendis Situation ist nicht unbemerkt geblieben. Quellen zufolge beobachten mehrere der größten Vereine Europas:
- Real Madrid sucht Verstärkungen im Mittelfeld
- Bayern München hat den Spanier seit Monaten im Auge behalten
- Liverpool überlegt, einen Streik zu wagen, wenn der Preis stimmt
Wenn die Spielzeit im Herbst nicht steigt, werden seine Agenten die Lage vor Weihnachten gründlich einschätzen. Wenn der Startprozentsatz immer noch zu niedrig ist, könnten bereits vor Öffnung des Zeitfensters 2027 Ausstiegsverhandlungen eingeleitet werden.
Die entscheidende Frage: Kann Arteta ihn festhalten?
Die Gruppenphase der Champions League beginnt bald, und da mehrere Spiele dicht beieinander liegen, könnte eine Rotation notwendig sein. Das könnte Zubimendi eine weitere Chance geben, sich zu beweisen. Aber die Frage ist, ob das ausreichen wird – oder ob wir vor einem weiteren großen Verkauf im Mittelfeld von Arsenal stehen.
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