Eine Transfersaga, die den gesamten Sommer geprägt hat, wird erneut aufflammen, wenn das Januar-Transferfenster öffnet. Barcelona wird wahrscheinlich erneut sein Glück versuchen – während Arsenal bereit ist, außergewöhnliche Anstrengungen zu unternehmen, um den Argentinier zu verpflichten.

Julian Alvarez’ Zukunft war eine der intensivsten Sommerfragen des Fußballs. Trotz hektischer Bieterronden und verzweifelter Überredungsversuche endete alles damit, dass er bei Atlético Madrid blieb. Doch die Geschichte ist noch lange nicht vorbei.

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Barcelona jagte – aber stieß auf eine leere Mauer

Barcelona und Arsenal waren die beiden heißesten Kandidaten. Die Katalanen boten beeindruckende 100 Millionen Euro (etwa 86 Millionen Pfund), während Arsenal signalisierte, dass sie bereit seien, bis zu 128 Millionen Pfund zu gehen, um ihre Unterschrift zu sichern.

Das Problem? Alvarez hatte nur Augen für Barcelona. Er lehnte persönlich Mikel Arteta ab und lehnte einen möglichen Aufenthalt in Nord-London ab. Atlético hingegen weigerte sich kategorisch, an Barcelona zu verkaufen – und damit lagen alle Karten auf dem Tisch.

Warum der Januar anders sein könnte

Laut Pol Ballus, Barcelonas Experte bei The Athletic, gibt es wenig Hinweise darauf, dass die Lage endgültig geregelt ist:

“Es würde mich nicht überraschen, wenn Barca im Januar erneut Atlético und Alvarez testet. Der Stürmer hat eine unglaubliche Hingabe für den Verein gezeigt – seit er während der Weltmeisterschaft erklärte, dass er gehen wolle. In der Kabine herrscht die klare Wahrnehmung, dass Alvarez der richtige Charakter und die perfekte Partie für sie ist”, sagt Ballus.

Die Frage ist, ob sich Atléticos Einstellung geändert hat. Bisher haben sie keinerlei Anzeichen gegeben, dass sie bereit sind zu verkaufen.

Arsenals Geheimwaffe

Während Barcelona auf eine zweite Chance hofft, hat Arsenal die Sache selbst in die Hand genommen – mit einem Zug, der von Verzweiflung und Willen zeugt.

TEAMtalks Transfer-Insider Graeme Bailey enthüllt, dass Arsenal bereit ist, Alvarez’ gesamte erweiterte Familie von Madrid nach London zu verlegen. Dazu gehört alles von Visaprozessen über Unterkunft bis hin zu praktischen Regelungen – alles, um den Transfer so attraktiv zu machen, dass der Argentinier seine Meinung ändert.

Doch damit hört es nicht auf. Arsenal soll auch offen dafür sein, eine sogenannte “Barcelona-Klausel” in den Deal aufzunehmen – eine Klausel, die Alvarez die Möglichkeit gibt, seinen Traumtransfer zu Camp Nou zu einem späteren Zeitpunkt zu realisieren. Natürlich mit Bedingungen, die Arsenals eigene Interessen – sowohl zeitlich als auch finanziell – schützen.

Was passiert jetzt?

Mit Barcelona auf der Hut und Arsenal bereit, alles in seiner Macht Stehende zu tun, bleibt nur eine Frage: Wird Álvarez endlich den Transfer bekommen, für den er gekämpft hat – oder wird es eine weitere Runde schmerzhafter Wartezeit sein? Der Januar könnte der Monat sein, der alles entscheidet.