Atlético Madrid will Jadon Sancho – der 26-jährige englische Flügelspieler ist klublos, und Borussia Dortmund versucht ebenfalls, ihn zurück nach Deutschland zu locken.
Atlético Madrid hat Sancho als eine ihrer Hauptprioritäten im Sommertransferfenster ins Auge gefasst. Der Plan ist, ihn als Free Agent willkommen zu heißen – aber auch Borussia Dortmund beobachtet die Lage genau.
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Sancho ist derzeit ohne Verein und brennt dafür, seine Zukunft schnell zu sichern, um mit der Vorbereitung zu beginnen. Da er keinen Vertrag mehr hat, können Vereine direkt mit dem Spieler verhandeln, ohne eine Ablösesumme zu zahlen.
Atlético möchte den freien Status ausnutzen
Der Madrider Klub sieht Sanchos Vertragsstatus als reale Möglichkeit. Ein Transfer erfordert keine Verhandlungen mit einem verkaufenden Verein – lediglich eine Vereinbarung über Gehälter, Unterzeichnungsboni und Vertragslaufzeit.
Der Spieler selbst möchte so schnell wie möglich wieder ins Teamtraining zurückkehren. Jede Woche ohne Verein verringert die Chancen, das physische Niveau zu erreichen, das in einem Kader, der sich bereits auf die neue Saison vorbereitet, erforderlich ist.
Das Management von Atlético möchte einen Deal abschließen, bevor neue Angebote kommen. Das Gehalt wird ein entscheidender Punkt in den Verhandlungen sein – zumal sein Gehaltsniveau in der Vergangenheit mehrere Transfers in England beeinflusst hat.
Sancho will Atlético auf beiden Seiten eine Option geben. Während seiner Stationen bei Manchester United, Chelsea, Aston Villa und Borussia Dortmund spielte er sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite.
Borussia Dortmund tritt für Sancho an
Atléticos größter Konkurrent ist Borussia Dortmund – der Verein, in dem Sancho seine besten Leistungen gezeigt hat. Der Engländer hatte zwei Stationen beim deutschen Verein und kennt sowohl die Sportstruktur als auch die Bundesliga gut.
Seine erste Zeit bei Dortmund endete 2021 mit einem Wechsel zu Manchester United für rund 85 Millionen Euro. Dann kehrte er in der zweiten Hälfte der Saison 2023/24 auf Leihbasis zurück.
Das gegenseitige Vertrauen bedeutet, dass ein zweiter Aufenthalt in Deutschland weiterhin möglich ist. Doch Dortmund muss sich auch mit dem Spieler einigen – der frei sein Ziel ohne Verhandlungen von Verein zu Verein wählen kann.
Der deutsche Wettbewerb drängt Atlético, das Tempo zu erhöhen. Sancho möchte sich schnell bei einem neuen Verein einleben, um seine Spielform im Training wieder aufzubauen und bereit für den Saisonstart zu sein.
Das Gehalt bestimmt den Transfer
Das Fehlen einer Übertragungsgebühr bedeutet nicht, dass der Vertrag kostenlos ist. Atlético muss das Jahresgehalt, etwaige Unterzeichnungsprämien und andere mit dem Vertrag verbundene Kosten übernehmen.
Auch die Vertragsdauer spielt eine Rolle. Der Verein muss die Gehaltskosten mit der Stabilität des Spielers nach mehreren kurzen Stationen bei Dortmund, Chelsea und Aston Villa in Einklang bringen.
Für Atlético ist das eine Marktchance – aber sie müssen die persönlichen Bedingungen festlegen, bevor Dortmund ein endgültiges Angebot macht.
Der nächste Schritt ist die Definition eines Vertragsangebots. Atlético Madrid möchte der Konkurrenz voraus sein – während Sancho selbst hofft, seine Zukunft schnell zu sichern, um am Training seines neuen Trainers teilnehmen zu können.
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