Es gab keine neue Runde in der Premier League für Ange Postecoglou, noch eine Rückkehr als Nationaltrainer Australiens, die derzeit bei der Weltmeisterschaft gegen Ägypten antreten.
Jetzt hat er das Vergnügen, gut bezahlter Babysitter für einen der größten Fußballstars der Welt, Cristiano Ronaldo, zu sein.
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Ange Postecoglou ist zurück im Trainerberuf, wenn auch in einer Ära, die niemanden interessiert – diesmal als Trainer des saudischen Profiklubs Al-Nassr.
Der ehemalige Celtic- und Tottenham-Trainer hat einen Zweijahresvertrag bei dem saudischen Klub unterschrieben, wo er nun mit dem portugiesischen Kapitän Cristiano Ronaldo zusammenarbeiten wird.
Postecoglou übernimmt von Jorge Jesus, der Al-Nassr letzte Saison zum Ligaruhm führte – die erste nationale Meisterschaft des Vereins seit sieben Jahren.
In einer Erklärung bestätigte Al-Nassr die Ernennung:
Der Wechsel markiert eine schnelle Rückkehr von Postecoglou auf die Bank, der den Sommer als TV-Kommentator während der Weltmeisterschaft verbracht hat.
Trophäen und schwierige Phasen
Postecoglou kommt mit einem soliden Ruf nach Saudi-Arabien, der auf Erfolgen bei mehreren Vereinen basiert – besonders aus seiner Zeit bei Celtic. Der Australier gewann in zwei Saisons in Glasgow fünf Trophäen, darunter ein nationales Triple, bevor er im Sommer 2023 zu Tottenham wechselte.
Seine erste Saison in Nord-London endete mit einem fünften Platz in der Premier League. Trotz späterer Erfolge in der Europa League wurde er dennoch entlassen, nachdem die Spurs enttäuschend den 17. Platz belegten.
Eine anschließende Zeit bei Nottingham Forest war sehr kurz – Postecoglou verließ den Verein nach nur 39 Tagen nach einer Serie von acht Siegen.
Trotz dieser Rückschläge hat sich Al-Nassr für den 60-Jährigen entschieden, in der Hoffnung, an die letztjährige Meisterschaftssaison anzuknüpfen.
Neue Herausforderung in Saudi-Arabien
Postecoglous Ankunft fügt der Saudi Pro League einen weiteren prominenten Namen hinzu – und legt den Grundstein für ein Wiedersehen mit mehreren bekannten Persönlichkeiten. Zu seinen Rivalen als Trainer gehört der ehemalige Celtic-Trainer Brendan Rodgers, der nun Al-Qadsiah anführt.
Die Ernennung beendet zudem die Spekulationen, dass Postecoglou für weitere offene Stellen in Betracht gezogen werden könnte – darunter die Nachfolge von Steve Clarke als Nationaltrainer Schottlands.
Stattdessen hat er sich für eine neue Herausforderung im Nahen Osten entschieden, wo die Erwartungen nach Al-Nassrs Meisterschaftssaison enorm hoch sein werden.
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