Morten Hjulmand ist zum Hauptziel von Atlético Madrid geworden, um das Mittelfeld zu stärken, doch der Transfer hat eine klare rote Linie: Der rot-weiße Klub hat nicht vor, mehr als 40 Millionen Euro zu zahlen.
Das erste Angebot wurde bereits von Sporting Lissabon abgelehnt, da sie die Summe des Metropolitano für zu niedrig halten. Sporting-Präsident Frederico Varandas hat öffentlich die Messlatte höher gelegt und deutlich gemacht, dass er seinen Kapitän nicht unter dem verkauft, was er für den tatsächlichen Marktwert hält.
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In Madrid sind sie jedoch überzeugt, dass die Verhandlungen eine Zwischenlösung finden können.
35 + 5 – die Struktur, die es zum Funktionieren bringt
Der Plan von Atlético ist, Hjulmand für rund 35 Millionen Euro fest plus 5 Millionen variablen Euro zu sichern. Diese Struktur bedeutet, dass sie im Sommer im Budgetrahmen bleiben. Über diesem Betrag hinaus möchte Atlético keinen Bieterkrieg führen – das würde den Preis nur unnötig in die Höhe treiben.
Der 27-jährige Däne hat einen Vertrag mit Sporting bis 2028, eine Buyout-Klausel von 80 Millionen und einen Marktwert von etwa 45 Millionen. Die Zahlen erklären Sportings hartnäckige Haltung – aber auch Atléticos Vorsicht. Mehr als 40 Millionen für einen defensiven Mittelfeldspieler zu zahlen, würde mit Mateu Alemanys Plan brechen.
Hjulmand – mehr als nur Zahlen
Der Spieler entspricht Atléticos Profil, Alter und Anforderungen. Hjulmand ist 1,85 Meter groß, überzeugt als Anker im Mittelfeld und bringt Aggressivität, Vielseitigkeit und Führungsqualitäten im Herzen des Teams. Er ist kein offensiver Mittelfeldspieler mit beeindruckenden Torstatistiken – drei Tore und sechs Vorlagen in 45 Spielen in der letzten Saison – sondern ein Spieler, der darauf ausgelegt ist, das Team zu organisieren, abzufangen und das Rückgrat des Teams zu sein.
Der Spieler möchte in die La Liga – aber Sporting drängt
Was den Optimismus am Leben hält, ist Morten Hjulmands eigener Wunsch. Der dänische Nationalspieler steht einem Wechsel in die La Liga gegenüber positiv und glaubt, dass Atléticos Projekt der ideale Schritt sein könnte, um sich in einer höchsten Liga zu etablieren.
Diese Bereitschaft zwingt Sporting nicht zum Verkauf, trägt aber dazu bei, die Stimmung aufzulockern. Bei Atlético ist ihnen bewusst, dass dieser Fall ähnlich ist wie bei anderen jüngsten Transfers – Joao Gomes und Ederson standen ebenfalls auf der Liste zur Verstärkung des Mittelfelds, aber die Forderungen von Wolves und Atalanta über 40 Millionen beendeten beides.
Mit Hjulmand ist das Ziel, einen ähnlichen Verschleißprozess zu vermeiden – und dabei durchzugehen.
Das Budget setzt das Limit
Die Ankunft von Grimaldo und die Verfolgung von Kang-in Lee wirken sich bereits auf das Budget von Atlético aus. Diese beiden Transfers kosten insgesamt etwa 45 Millionen, sodass die Verpflichtung eines defensiven Mittelfeldspielers innerhalb einer Nettoinvestition von rund 80 Millionen liegen muss – bevor ein Verkauf erfolgt.
Wenn große Spieler den Verein verlassen, können sich neue Möglichkeiten eröffnen. Aber die Startlinie ist klar.
Entscheidende Phase
Der Morten Hjulmand-Transfer befindet sich nun in einer entscheidenden Phase. Atlético Madrid will den Sporting-Kapitän, der Spieler interessiert sich für La Liga, und Sporting will die Ablösesumme maximieren.
Variablen, Zahlungsfristen und Atléticos Fähigkeit, zu überzeugen, ohne das finanzielle Limit zu überschreiten, werden entscheidend sein.
Morten Hjulmand wird gewünscht – aber nicht um jeden Preis.
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