Xabi Alonso ist offiziell bereit als neuer Trainer von Chelsea – und nun könnte er kurz davor stehen, einen sensationellen ersten Transfer zu vollenden. Der Klub wurde Berichten zufolge mit Liverpool-Star Florian Wirtz in Verbindung gebracht, der für Aufsehen sorgt.

Alonso kennt Wirtz sehr gut. Während ihrer gemeinsamen Zeit bei Bayer Leverkusen half er, den Deutschen zu einem der besten offensiven Mittelfeldspieler der Welt zu entwickeln. Wirtz hatte in der Saison 2023–24 ein starkes Spiel mit 18 Toren und 20 Assists in 49 Spielen. Zu dieser Zeit blieb Alonsos Leverkusen die gesamte Saison ungeschlagen, sicherte sich den ersten Bundesliga-Titel des Vereins, gewann den DFB-Pokal und erreichte das Finale der Europa League.

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Wirtz war das Zentrum von Alonsos Leverkusen-Maschinerie und wurde für seine brillanten Leistungen zum Bundesliga-Spieler des Jahres gewählt.

Slide: Wirtz im Einsatz für Liverpool.

Doch weder Alonso noch Wirtz sind seit ihrem Weggang des deutschen Klubs ganz nach Plan gelaufen.

Alonso wurde bereits im Januar bei Real Madrid entlassen, während Wirtz – trotz seines Kostenschilds von beeindruckenden 116 Millionen Pfund – seit seiner Ankunft bei Liverpool im Juni letzten Jahres nicht den Erwartungen gerecht wurde.

Nun hat Alonso zugestimmt, Chelsea mit einem Vierjahresvertrag zu übernehmen. Und laut Football Insider haben die Blues “den Kurs gesetzt” für einen großen Überfall auf Wirtz.

Der zukünftige Chelsea-Trainer gilt weiterhin als “großer Bewunderer” von Wirtz und ist “leidenschaftlich dafür”, dass BlueCo ihn in einem “sensationellen” Transfercoup verpflichtet.

Chelsea zeigt “großes Interesse” an dem deutschen Superstar – obwohl er eine enttäuschende Debütsaison an der Anfield Road hatte.

In einer überraschenden Wendung behauptet der Bericht, dass Liverpool “offen dafür wäre, Wirtz gehen zu lassen”, wenn der Preis stimmt – obwohl der Verein dies “öffentlich leugnen” würde.

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Wirtz zu Chelsea: Sehr unwahrscheinlich

Alonso wird als möglicher “Retter” von Wirtz’ Premier-League-Karriere angepriesen.

So verständlich es auch ist, dass der Spanier Wirtz an der Stamford Bridge wiedersehen möchte, ist es sehr schwer vorstellbar, dass Liverpool ihn nach nur einer Saison tatsächlich verkauft.

Wirtz hatte ein Jahr Zeit, sich an das anspruchsvolle englische Spiel zu gewöhnen, und sowohl er als auch Alexander Isak werden in der nächsten Saison Seite an Seite aufblühen.

Liverpool wird außerdem mindestens 100 bis 115 Millionen Pfund benötigen, um den 23-jährigen Star freizustellen – eine Summe, die sie selbst bei seiner Ankunft investiert haben. Für Chelsea wäre es viel sinnvoller, das Geld für einen neuen Stürmer und einen Innenverteidiger auszugeben, besonders mit mehreren anderen Positionen, die ebenfalls verstärkt werden müssen.

Letzte Woche gab es Berichte, dass Chelsea ein sehr begehrtes Premier-League-Stürmer im Wert von 69 Millionen Pfund ins Visier genommen hat.