Die Weltmeisterschaft ist diesmal vorbei, und in vier Jahren wird das Turnier zum Glück in Europa stattfinden.

Jetzt beginnt das Geschirr, wie immer nach einer großen Party, und diesmal ist der Stapel schmutziger Teller riesig.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin fehlte auffällig im MetLife-Stadion, als Spanien nach einem 1:0-Sieg gegen Argentinien nach Verlängerung zum zweiten Mal Weltmeister wurde.

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Das Fehlen sorgte für Aufsehen, angesichts seiner Position in der Fußballwelt – mit einer europäischen Mannschaft im Finale und Ceferin selbst als Vizepräsident der FIFA.

Seitdem sind Berichte aufgetaucht, die darauf hindeuten, dass hinter der Entscheidung ein tieferliegender Konflikt steckt – eine Meinungsverschiedenheit, die sich durch mehrere Ereignisse im Turnier gewachsen hat und auf eine stark geschwächte Beziehung an der Spitze der Fußballverbände hinweist.


Ceferins Beziehung zu Infantino soll in Trümmern liegen

Laut The Times ist die Beziehung zwischen Ceferin und FIFA-Präsident Gianni Infantino völlig zerbrochen, und der Umgang mit der roten Kartensperre von Folarin Balogun gilt als der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Balogun wurde während des US-Sieges gegen Bosnien im Achtelfinale vom Platz gestellt – eine Entscheidung, die bei ihrer Entscheidung hart wirkte. Da die FIFA jedoch kein Widerspruchssystem für das Turnier hatte, schien es, als müsste der Monaco-Stürmer eine Spielsperre absitzen. Dann stellte sich heraus, dass Donald Trump persönlich Infantino wegen des Falls kontaktiert hatte. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Emily Goodin, bestätigte:

“Der Präsident und Infantino sprachen, und der Präsident wollte verstehen, warum eine Rote Karte verhängt wurde und warum eine Sperre verhängt wurde.”

Die Suspendierung wurde schließlich um ein Jahr verschoben – ein Schritt, den die UEFA in einer scharfen Erklärung ablehnte, mit der Begründung, es überschreite eine “rote Linie”.


Ceferin frustrierte sich auch über die Schiedsrichterabwicklung und die Expansionspläne

Ceferin soll auch unzufrieden mit der Behandlung des somalischen Schiedsrichters Omar Artan gewesen sein, nachdem ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert wurde, sowie mit dem Umgang mit dem Iran während der gesamten Meisterschaft.

Artan wurde seitdem mit dem UEFA-Supercup zwischen Aston Villa und Paris Saint-Germain ausgezeichnet – fast als Trostpreis.

Abgesehen von einzelnen Vorfällen lehnt Ceferin eine weitere Ausweitung der Weltmeisterschaft entschieden ab. Das diesjährige 48-Team-Format ist bereits das größte der Geschichte, und Infantino strebt eine zukünftige 64-Team-Meisterschaft an, die von Anfang bis Ende über sechs Wochen dauern könnte.

Ceferin hat auch die Ticketpreise während dieser Weltmeisterschaft kritisiert, und die UEFA entschied sich außerdem, mehrere der im Turnier getesteten Regeländerungen nicht einzuführen – darunter eine Rote Karte für Spieler, die sich bei Streitigkeiten mit dem Schiedsrichter den Mund zuhalten.

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