Valencia ist mit dem Niveau, das Baptiste Santamaría gezeigt hat, überhaupt nicht zufrieden – und will ihn diesen Sommer um jeden Preis loswerden.
Baptiste Santamaría fällt es zunehmend schwer, Valencia-Spieler zu sein. Der französische Mittelfeldspieler ist nicht Teil von Carlos Corberáns Plänen, und das Interesse von PAOK eröffnet nun einen Weg, der im Mestalla sorgfältig geprüft wird.
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Die Situation ist nicht neu, hat aber in den letzten Tagen an Bedeutung gewonnen. Der 31-Jährige steht bis 2027 unter Vertrag, doch der Verein glaubt, dass seine Zeit für eine Saison, die weit unter den Erwartungen liegt und in der LaLiga wenig Einfluss hat, vorbei ist.
Santamaría hat in Valencia keinen Platz
Valencia verpflichtete ihn letzten Sommer für fast 2 Millionen Euro – damals eine angemessene Summe, um das Mittelfeld zu stärken. Aber die Leistung hat die Investition nicht gerechtfertigt, und nun geht es darum, Gehaltsplatz freizumachen oder einen Teil der Kosten zurückzugewinnen.
Im Mestalla hoffen sie auf etwa eine Million Euro zur Deckung der verbleibenden Amortisationen, während das Angebot aus Griechenland eine Leihgabe ohne Ablösesumme beinhaltet – wobei der interessierte Verein das Gehalt des Spielers übernimmt. Diese Lösung erleichtert das Lohnbudget, erfüllt Valencia jedoch nicht vollständig.
Santamaría weiß seit Januar, dass seine Chancen minimal sind. Die Ankunft von Aliou Dieng und die Verpflichtung von Guido Rodríguez haben ihm keinen echten Platz in einem Kader gelassen, der die Spielerzahl reduzieren muss, bevor weitere Verstärkungen geholt werden können.
PAOK macht weiter – aber der Spieler zögert
PAOK hat die Vertreter des Spielers kontaktiert und sieht eine attraktive Gelegenheit, das Mittelfeld mit seiner Erfahrung zu stärken. Der Franzose hat Erfahrung in mehreren Ligen, kennt das Tempo des Wettbewerbs und kann in ein Team passen, das Stärke, Ausgewogenheit und Erfahrung im Mittelfeld sucht.
Dennoch überzeugt das griechische Ziel den Spieler nicht vollständig. Mit 31 Jahren möchte Santamaría sich wieder wichtig fühlen, möchte aber auch die richtige Entscheidung für den nächsten Schritt nach einer schwierigen Saison treffen.
Die Entscheidung ist daher nicht endgültig. Der Verein drängt, PAOK ist aktiv, und der Spieler überlegt, ob er einen Transfer annehmen soll, der ihm Spielzeit verschafft – aber auch einen Ligawechsel nach einer schwierigen Zeit in Spanien bedeutet.
Santamaría verschwand aus der LaLiga
Der Rückgang seiner Statistiken spiegelt die Situation wider. In der LaLiga spielte der Mittelfeldspieler 743 Minuten, erzielte ein Tor und gab eine Vorlage. Im gesamten Jahr 2026 spielte er knapp 82 Minuten. In der Copa del Rey spielte er 272 Minuten mit einer Vorlage – konnte aber dennoch kein Selbstvertrauen zurückgewinnen.
Der Höhepunkt war gegen Athletic, mit Toren und Vorlagen – doch diese Leistung wurde nicht weiterentwickelt. Eine rote Karte in Copa, fast in der Verlängerung in Cartagena, schloss eine bereits einen Spalt offene Tür.
Danach verlor der Franzose seinen Platz in den Match-Squads und hatte keine klare Rolle mehr. Corberán schloss ihn allmählich aus der Rotation aus, und der Verein erkannte, dass seine Anwesenheit einen Planungsprozess erschweren würde, der schnelle Entscheidungen und klare Abgänge erfordert.
Die Zukunft von Santamaría scheint daher weit entfernt vom Mestalla zu liegen. Valencia will die Situation lösen – LaLiga scheint nicht mehr seine Arena zu sein, und der Weg zu PAOK könnte die Lösung sein, falls der Spieler den Sprung wagt.
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