Barcelonas Sportdirektor hat die Reise in die spanische Hauptstadt unternommen, um die Suche nach dem argentinischen Stürmer zu beschleunigen – und das Treffen könnte bereits in den nächsten Tagen stattfinden.

Der Transfermarkt beim FC Barcelona kocht, und nun sieht es so aus, als hätten sie endlich Julián Álvarez ins Visier genommen. Der 26-Jährige aus Atlético de Madrid ist das Ziel, und Deco ist zusammen mit João Amaral zu einem geheimen Treffen mit dem Agenten Fernando Hidalgo nach Madrid gereist.

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Das Treffen kann bereits heute, Mittwoch, den 5. August und Donnerstag – an einer diskreten Adresse abseits der Öffentlichkeit stattfinden. Das bedeutet nicht, dass ein Deal nahe ist, aber es bestätigt, dass das Barcelona-Management einen Transfer, den sie als hohe Priorität ansehen, nicht aufgegeben hat.


Treffen mit dem Agenten – aber Atlético hält den Schlüssel

Zweck des Treffens ist es, Hindernisse zu kartieren, die Parteien auf dem Laufenden zu halten und zu klären, welche Züge der Spieler selbst machen will. Barcelona hält Álvarez’ Willen für wichtig – erkennt aber an, dass es Atlético nicht verpflichtet, zu verhandeln.

Der Argentinier steht bis zum 30. Juni 2030 bei Atlético Madrid unter Vertrag, mit einer Auskaufsklausel von beeindruckenden 500 Millionen Euro. Das gibt dem Madrider Klub die volle Kontrolle über einen möglichen Ausstieg.

Atlético steht fest in seiner Position: Sie haben keine formellen Verhandlungen begonnen und sehen Álvarez als Schlüsselspieler. Außerdem erschwert das angespannte Verhältnis zwischen den Vereinen die Situation – besonders, wenn sie um dieselben Titel kämpfen müssen.

Das Treffen mit Fernando Hidalgo wird daher dazu dienen, zu prüfen, ob es überhaupt einen Zugang gibt. Ziel ist es nicht, eine Ablösesumme auszuhandeln, sondern eine gemeinsame Antwort vorzubereiten, falls Atlético am Ende des Fensters seine Meinung ändert.

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Atlético hat die volle Kontrolle

Barcelonas Hauptargument ist Álvarez’ Bereitschaft, einen Wechsel in Erwägung zu ziehen. Der Verein ist der Ansicht, dass eine klare Anfrage des Stürmers den Druck erhöhen kann – räumt aber gleichzeitig ein, dass der Vertrag bis 2030 den Spielraum einschränkt.

Álvarez hat einen geschätzten Marktwert von 120 Millionen Euro. Er wechselte 2024 von Manchester City zu Atlético und bestritt in seiner ersten Saison in Madrid 54 Spiele, erzielte 29 Tore und gab 7 Vorlagen.

Die Zahlen erklären, warum Atlético nicht in Erwägung zieht, ihn ohne ein Angebot zu entlassen, das ihre sportliche Planung ändert. Barcelona hat außerdem keinen Club-zu-Club-Deal oder einen verhandelbaren Preis gemäß der Buyout-Klausel.


Barcelona beschleunigt – entscheidender Termin 10. August

Joan Laporta und Deco haben beschlossen, die Operation am Leben zu erhalten, solange es eine Gelegenheit gibt, voranzukommen. Der Sportdirektor ist überzeugt, dass der Stürmer den Angriff mehrere Saisons anführen kann und das Tor nicht aufgeben wird, bevor alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

Der nächste große Moment wird der 10. August sein – der Termin, an dem Julián Álvarez nach den Feiertagen wieder beim Training von Atlético erwartet wird. Bis dahin gibt das Treffen mit dem Agenten Barcelona die Gelegenheit, die nächsten Schritte zu definieren und zu beurteilen, ob der Spieler selbst eingreifen muss, um den Transfer abzuschließen.

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