Cristiano Ronaldo wurde in Portugals WM-Kader für die diesjährige Weltmeisterschaft berufen. Mit 41 Jahren reist er nach Nordamerika, in dem Wissen, dass dies seine allerletzte Chance sein könnte, die prestigeträchtigste Trophäe des Footballs zu gewinnen.
Lesen: Entlässt den bestbezahlten Trainer der Liga, Rafael Benitez,
Eine Legende bei seinem sechsten Weltcup
Ronaldo bleibt Portugals zentrale Figur, während sich das Team auf seine siebte Playoff-Teilnahme in Folge vorbereitet. Er hat bereits die meisten Dinge gewonnen: Europameisterschaftsgold, den Nations League-Titel und eine Reihe individueller Auszeichnungen. Doch die WM-Trophäe fehlt immer noch in seiner endlosen Sammlung von Auszeichnungen.
Jetzt bekommt er die Chance, das Werk zu krönen.
Portugal als Favorit
Trainer Roberto Martínez stellt ein Team auf, von dem viele glauben, dass es bis zum Ende schaffen kann. Portugal wird zusammen mit der DR Kongo, Usbekistan und Kolumbien in Gruppe K eingeteilt. Und obwohl Ronaldo nicht mehr auf dem Höhepunkt seiner Karriere steht, führt er immer noch als Kapitän und große Hoffnung der Nation an.
Lesen: Ruben Amorim steht kurz vor einem überraschenden Comeback – als Ersatz für einen weiteren ehemaligen Manchester-United-Trainer
Stars um Ronaldo herum
Zum Glück für Portugal ist es keineswegs nur Ronaldo, auf den man sich verlassen kann. Um ihn herum gibt es eine Fülle an Qualität: Bruno Fernandes und Bernardo Silva kontrollieren das Spiel aus dem Mittelfeld, während Rafael Leão schnelle Beine und reine Kreativität im Angriff mitbringt.
So spielt Portugal in der Gruppenphase:
- 17. Juni: Portugal – DR Kongo (Houston, Texas)
- 23. Juni: Portugal – Usbekistan (Houston, Texas)
- 27. Juni: Kolumbien – Portugal (Miami Gardens, Florida)
Hier ist Portugals gesamter WM-Kader
Torhüter: Diogo Costa (FC Porto), José Sá (Wolverhampton), Rui Silva (Sporting CP), Ricardo Velho (Genclerbirligi)
Verteidiger: Diogo Dalot (Manchester United), Matheus Nunes (Manchester City), Nélson Semedo (Fenerbahçe), João Cancelo (FC Barcelona), Nuno Mendes (PSG), Gonçalo Inácio (Sporting CP), Renato Veiga (Villarreal), Rúben Dias (Manchester City), Tomás Araújo (Benfica)
Mittelfeldspieler: Rúben Neves (Al Hilal), Samuel Costa (Mallorca), João Neves (PSG), Vitinha (PSG), Bruno Fernandes (Manchester United), Bernardo Silva (Manchester City)
Angriffsspieler: João Félix (Al Nassr), Francisco Trincão (Sporting CP), Francisco Conceição (Juventus), Pedro Neto (Chelsea), Rafael Leão (AC Mailand), Gonçalo Guedes (Real Sociedad), Gonçalo Ramos (PSG), Cristiano Ronaldo (Al Nassr)
Die Geschichte ist nicht auf ihrer Seite – aber der Glaube schon.
Portugals bestes Weltcup-Ergebnis ist immer noch der dritte Platz von 1966. Aber diese Generation glaubt, sie könnten es besser machen. Viel besser. Nachdem Martínez sie bereits zum Nationen-League-Sieg geführt hat, ist das Vertrauen im Lager enorm.
Jetzt bleibt nur noch eines übrig: Ronaldo auf die größte Bühne zu schicken – mit dem Gold im Gepäck.








