Es dauerte eine Weile, bis João Neves sich nach seinem Transfer von Benfica für 65 Millionen Euro + im Sommer 2024 in der französischen Hauptstadt eingelebt hatte. Die Erfahrung, zwei Jahre in Folge die Champions League zu gewinnen und für den besten Fußballtrainer der Welt zu spielen, lässt einen trotz des Angebots von mehr Geld und größeren Ligen als der Ligue 1 verlangen.
Jetzt schließt er die Tür zu einem PSG-Ausstieg – wird für den Rest seiner Karriere in Paris bleiben.
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Der portugiesische Mittelfeldstar wurde von den größten Vereinen der Welt begehrt. Jetzt hat er es glasklar gemacht: Er wird den Parc des Princes nicht verlassen. – Am besten nie!
João Neves (22) hat ein klares Signal an alle Vereine gesendet, die sich fragen, ob er verfügbar ist. In einem Interview mit Canal+ France am Dienstag erklärte der Portugiese, dass er nicht vorhabe, Paris Saint-Germain gegen Spanien oder England zu tauschen – im Gegenteil, er möchte seine gesamte Karriere in der französischen Hauptstadt verbringen.
“Ich genieße es hier wirklich und mein großes Ziel ist es, weiterhin Trophäen mit Luis Enriques Team zu gewinnen”, sagte Neves.
Die Aussagen dämpften die Transfergerüchte, die um den Mittelfeldspieler kursieren, der bis Juni 2031 einen Vertrag bei PSG hat.
Will seine Karriere in Paris beenden
Die Zukunft des portugiesischen Nationalspielers scheint noch viele Jahre eng mit Paris verbunden zu sein. Neves denkt keinen Vereinswechsel in Erwägung und ist überzeugt, dass die Bedingungen geschaffen sind, um seine Entwicklung dort fortzusetzen.
Als Canal+ ihn direkt nach der Möglichkeit fragte, irgendwann in Spanien oder England zu spielen, war die Antwort ebenso direkt: Es ist nicht eines seiner Ziele, sein Glück in einer der beiden Ligen zu versuchen.
Neves betonte, dass das Wichtigste für ihn sei, eine gute Zeit zu haben – sowohl privat als auch beruflich – und weiterhin Titel mit PSG zu gewinnen. Er gab sogar zu, dass er gerne während seiner gesamten sportlichen Laufbahn beim Verein bleiben würde.
Eine Vertragsverlängerung gibt PSG ein inneres Gefühl
Die Signale kommen nur zwei Monate nachdem Neves seinen Vertrag bis 2031 verlängert hatte. Der Verein gab die Verlängerung offiziell am 4. September bekannt und sicherte sich den Mittelfeldspieler für die nächsten fünf Spielzeiten.
Die Vertragssituation sorgt für die lang erwartete Ruhe im Sportmanagement von PSG. Der Verein muss kurzfristig keine neue Verlängerung aushandeln und kann darauf zählen, dass die Portugiesen weiterhin Teil des Projekts sein wollen.
Luis Enrique – eine Schlüsselfigur für Neves
Luis Enriques Zukunft ist ebenfalls wichtig für die Entwicklung des Mittelfeldspielers. Der spanische Trainer, der einen Vertrag bis 2030 hat, hat Neves seit seinem Wechsel von Benfica 2024 zu einer festen Größe im Mittelfeld gemacht.
PSG zahlte vor zwei Saisons rund 70 Millionen Euro, um ihn zu verpflichten. Seitdem hat Neves geholfen, zwei Champions-League-Titel in Folge sowie mehrere nationale Trophäen zu gewinnen.
Als der Verein die jüngste Verlängerung bekannt gab, hoben sie hervor, dass der Portugiese bereits 100 offizielle Spiele mit 14 Toren und 14 Vorlagen erreicht hatte. Die Zahlen zeugen von einer zunehmend offensiven Rolle im Pariser System.
Tatsächlich hat der Spieler selbst kürzlich enthüllt, dass Luis Enrique ihm das Ziel gesetzt hat, in dieser Saison 10 Tore und 10 Vorlagen zu erreichen. Der Trainer ist einfach der Meinung, dass seine Mittelfeldspieler auf dem gegnerischen Feld präsent sein sollten.
Kein spanischer Traum für Neves
Die Möglichkeit, in Spanien zu spielen, scheint nicht Teil der unmittelbaren Pläne des Portugiesen zu sein. Mit 22 Jahren hat er noch fünf Saisons auf seinem Vertrag und zeigt kein Interesse an Verhandlungen über einen Ausstieg.
Seine Position ist auch ein klares Signal an Vereine, die ihn in Erwägung ziehen: PSG hat sowohl den Vertragsschutz als auch den Willen des Spielers auf seiner Seite.
Für den Moment ist João Neves’ nächstes Ziel, in der Saison 2026/2027 Luis Enriques offensive Anforderungen zu erfüllen. Der Vertrag bis 2031 garantiert, dass jeder Abgang vor diesem Zeitpunkt mit dem französischen Klub verhandelt werden muss.
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