Im Moment läuft es bei Real Madrid nicht besonders gut, Barcelona schlägt sie in der La Liga und sie sind aus der Champions League ausgeschieden. – Ein neuer Manager ist unterwegs, aber wer es sein wird, ist noch sehr ungewiss. – Es wird über alles gesprochen, von einer Rückkehr alter Champions wie Jose Mourinho und Zinedine Zidane bis hin zur Verpflichtung von “jemandem” aus der Premier League.

In der Kabine von Real Madrid ist ein neuer Konflikt entstanden. Laut dem Journalisten Miguel “Látigo” Serrano in Onda Cero soll Antonio Rüdiger Álvaro Carreras während einer hitzigen Auseinandersetzung im Training geschlagen haben.

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Der Vorfall soll zwischen Spielen gegen Alavés und Betis stattgefunden haben und ist der jüngste in einer Reihe interner Konflikte beim spanischen Klub in dieser Saison.

Außerdem sollen Spannungen zwischen mehreren Spielern und Trainer Álvaro Arbeloa entstanden sein. Dani Ceballos ist ein klares Beispiel – der Mittelfeldspieler wurde seit einem Streit mit Arbeloa aus dem Spieltagskader gestrichen.

– Carreras aus der Startaufstellung

Carreras ist ebenfalls aus der Startelf zurückgefallen, offenbar aufgrund von Unzufriedenheit sowohl von Arbeloa als auch des Vereins über seine Einstellung und sein Verhalten.

The Athletic hingegen bestätigt, dass es einen Vorfall zwischen Rüdiger und einem Spieler der ersten Mannschaft gegeben hat – ohne die Person zu nennen. Laut Medien entschuldigte sich der deutsche Innenverteidiger später öffentlich in der Umkleidekabine. Er lud außerdem das Team und ihre Familien zu einem Essen ein, um die Situation zu beruhigen.

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Antonio Rüdiger – die Straße von Rom über Stuttgart und Chelsea an die Spitze der Welt

Antonio Rüdiger ist heute einer der angesehensten Innenverteidiger der Welt, aber der Weg an die Spitze war alles andere als einfach.

  • VfB Stuttgart (2012–2016): Rüdiger begann seine Karriere in Stuttgart, wo er sich von der Jugend hochkämpfte und zu einem zentralen Bestandteil einer jungen und verletzlichen Mannschaft wurde. Er zeichnete sich durch Körperlichkeit, Aggressivität und einen Siegeswillen aus, der herausstach.
  • Roma (2016–2017): Nach seinem Wechsel zum italienischen Roma stieg Rüdiger in den europäischen Topfußball auf. Unter der Führung von Luciano Spalletti wurde er ein wichtiger Teil der Abwehr und lernte Disziplin und taktisches Verständnis – Eigenschaften, die später sein Markenzeichen in der Premier League werden sollten.
  • Chelsea (2017–2022): Der Wechsel zu Chelsea war der Beginn, seinen Namen wirklich auf die Landkarte zu setzen. Rüdiger half 2021, unter Thomas Tuchel den FA Cup, die Europa League und nicht zuletzt die Champions League zu gewinnen. In London entwickelte er sich von einem talentierten Torwart zu einem absoluten Anführer – bekannt für seine enorme Ausstrahlung, gefährliche Durchbrüche und unermüdliche Tacklings.
  • Real Madrid (2022–): Als Bosman-Spieler (ablösefrei) wechselte Rüdiger zu Real Madrid. Dort hat er weiterhin dominiert – trotz harter Konkurrenz von Éder Militão, David Alaba und nun Carreras, unter anderen. Rüdiger hat sowohl die La Liga als auch die Champions League mit Madrid gewonnen und ist zum Publikumsliebling geworden. Gleichzeitig gibt es Berichte über einen Hitzkopf – etwas, woran uns auch diese Episode erinnert.

Trotz der Episode mit Carreras hat Rüdiger immer wieder gezeigt, dass auch er Verantwortung übernimmt. Wie jetzt: mit einer Entschuldigung und einem Abendessen für das ganze Team.

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