Die Bühne ist bereitet für das Aufeinandertreffen der Giganten im Halbfinale der Champions League, ein Aufeinandertreffen zwischen deutschem und französischem Fußball. Der ehemalige Bayern-Trainer und Fußballnestor in Deutschland, Karl-Heinz Rummenigge, nutzt die Gelegenheit, um auf zwei der PSG-Spieler hinzuweisen, die Bayern ernsthaft nach München holen wollte.

Die beiden Spieler sind der Ballon-d’Or-Gewinner Ousmane Dembélé und Désiré Doué.

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In einem Interview mit t-online reflektiert Karl-Heinz Rummenigge, damals CEO von Bayern, darüber, warum der Verein Dembélé nicht gewinnen konnte.

“Ich war noch Geschäftsführer, als wir versucht haben, Dembélé zu verpflichten. Wir – und vor allem unser damaliger Sportdirektor Michael Reschke – wollten ihn sehr, aber Dortmund war schneller”, beginnt Rummenigge.

-Er spielte damals für das Stade Rennes. Die Vereinsbesitzer besaßen auch Puma. Dortmund hatte einen Puma-Trikotvertrag, also hatten sie einen Vorteil. Als Adidas-Klub wurden wir nicht bevorzugt. Er war ein großes Talent, aber wie wir gesehen haben, verließ er Dortmund schnell in Richtung Barcelona. Es besteht kein Zweifel, dass er ein sehr guter Spieler ist, aber er ist auch jemand, der Führung braucht, erinnert sich Rummenigge.

Acht Jahre später, 2024, versuchte Bayern, einen weiteren hochgeschätzten französischen Talent, Désiré Doué, ebenfalls aus dem Stade Rennes, zu verpflichten, doch PSG gewann das Rennen. Rummenigge erklärt:

“Wir hätten ihn gerne verpflichtet – er wäre sehr gut zu uns gepasst. Aber er hat Paris gewählt, weil er in seiner französischen Heimat bleiben wollte. In Zukunft werden wir auch Spieler verpassen, weil anderswo mehr Geld bezahlt werden kann. Das muss man akzeptieren, denn es gehört zum Geschäft. Wie man sieht, können sowohl Paris als auch wir gut mit unseren Situationen leben.

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