Als Jürgen Klopp im Sommer 2024 Liverpool verließ, war er glasklar: Er brauchte eine Pause.

Fast neun Jahre in Anfield – plus sieben Jahre zuvor bei Borussia Dortmund – hatten ihre Spuren hinterlassen. Die Intensität, der Druck und das Adrenalin hatten den Deutschen zermürbt. Aber Fußball hat seine eigene Fähigkeit, Menschen zurückzuziehen. Und nun sind Berichte aufgetaucht, dass Klopp tatsächlich über eine neue Rolle im Sport diskutiert.

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Es wird nicht als Manager sein. Zumindest nicht in absehbarer Zeit. Aber es deutet darauf hin, dass der Mann, der Champions League, Premier League und zwei Bundesliga-Titel gewonnen hat – mit dem Spiel, das er liebt, noch lange nicht fertig ist.

Verbunden mit Real Madrid – und Liverpools Comeback

Vor den neuesten Entwicklungen wurde der Name der 58-jährigen Legende im Zusammenhang mit einigen der größten Jobs im Fußball erwähnt. Real Madrid tauchte immer wieder auf – und der unterlegene Präsidentschaftskandidat Enrique Riquelme ging sogar so weit, seinen Wählern zu versprechen, dass er auf Klopp setzen würde, falls er gewinnen sollte. Dies war das zweite Mal innerhalb eines Jahres, dass Klopp als Kandidat für Los Blancos genannt wurde, nachdem sich der Verein zuvor von Xabi Alonso (heute Trainer von Chelsea) getrennt hatte.

Es gab auch kurze, aber intensive Spekulationen über eine sensationelle Rückkehr nach Liverpool, nachdem Arne Slot entlassen wurde. Doch Liverpool wählte schließlich Andoni Iraiola – den ehemaligen Bournemouth-Trainer.

Richard Keys mit einem großartigen Anspruch

Jetzt kommt beIN Sports-Moderator Richard Keys mit einer neuen Behauptung über Klopps Zukunft. In seiner aktuellen Position als “Head of Global Football” bei Red Bull ist Klopp verantwortlich für die Fußballaktivitäten des Energydrink-Riesen-Clubnetzwerks: RB Leipzig, Red Bull Salzburg, New York Red Bulls, RB Bragantino in Brasilien und Omiya Ardija in Japan.

Sein Vertrag läuft bis 2029. Dennoch sind in den letzten Monaten Berichte über interne Konflikte aufgetaucht – was Spekulationen befeuert, dass er auf dem Weg nach Hause sein könnte.

Von Saudi-Arabien angelockt

Die betreffenden Gespräche werden mit Al-Ittihad in Saudi-Arabien stattfinden. Quellen zufolge sind die Gespräche weiter fortgeschritten, als Klopps Lager zugeben möchte.

Noch vor einer Woche wies Klopps Agent, Marc Kosicke, die Gerüchte kategorisch zurück. Die Erklärung war kurz und brutal: Eine Verlegung nach Saudi-Arabien ist “völlig ausgeschlossen”. Laut Sky Sports Transferexperte Sacha Tavolieri wurden die Gespräche jedoch in den letzten 24 Stunden wieder aufgenommen.

Die besprochene Rolle ist auch nicht die eines Managers. Al-Ittihad will angeblich Klopp als technischen Direktor – jemanden, der für die Transferstrategie verantwortlich ist, nicht für das tägliche Training.

Das Fenster, das sich “niemals” schließt

Klopp hat wiederholt gesagt, dass er Red Bull nicht verlassen wird, bevor das Transferfenster geschlossen ist. Aber das Zeitfenster Saudi-Arabiens ist anders. Es ist bis zum 12. Oktober geöffnet. Das bedeutet, dass er mitten im Prozess leicht den Job wechseln kann – und sofort für einen Verein mit einem größeren Budget als die meisten anderen im Weltfußball rekrutieren kann.

Unter den bestbezahlten Spielern der saudischen Pro League finden wir Namen wie Cristiano Ronaldo, Ivan Toney und N’Golo Kanté. Jetzt könnte Klopp das nächste große Profil werden.

Fazit: Nichts ist sicher – aber alles kann passieren

Ob eine Vereinbarung letztlich umgesetzt wird, weiß niemand. Aber die Tatsache, dass Klopps eigener Agent alles mit “völlig ausgeschlossen” ablehnte, nur wenige Tage bevor die Verhandlungen angeblich wieder aufgenommen wurden – das spricht Bände.

Im Fußball hat “niemals auf der Welt” die traurige Tendenz, schneller zu “in Ordnung” zu werden, als man erwartet. Und Klopps nächstes Kapitel – ob im oder außerhalb der Trainerrolle – könnte näher sein, als es scheint.

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