Vielleicht sollten wir José Mourinho in den Nahen Osten schicken, er steht kurz davor, einen unmöglichen Frieden in der Kabine von Real Madrid anzukündigen.
Die Hand des portugiesischen Trainers ist bereits sichtbar – der Uruguayer Federico Valverde und der Franzose Aurélien Tchouaméni begraben das Kriegsbeil.
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José Mourinho hat vor Beginn der LaLiga in den Konflikt zwischen Fede Valverde und Aurélien Tchouaméni eingegriffen und die Bedingungen festgelegt, wie sie als Real Madrid-Spieler koexistieren werden. Der Trainer verlangt keine persönliche Freundschaft, sondern Professionalität – und dass alle Meinungsverschiedenheiten den Interessen des Vereins untergeordnet sind.
Mourinho hat seine ersten Monate in der Kabine damit verbracht, das Geschehene der letzten Saison zu verarbeiten. Einer der Fälle, die er klären wollte, war genau der Zusammenstoß zwischen Valverde und Tchouaméni – der zu internen Disziplinarmaßnahmen führte.
Wir spielen im selben Team!

José Mourinho legt die Regeln für Fede Valverde und Aurélien Tchouaméni fest
Mourinhos Ansatz ist es, die Episode zu beenden, ohne die Mittelfeldspieler zu zwingen, abseits des Spielfelds Freunde zu werden. Seine Forderung dreht sich um professionelles Verhalten – und darum, das Beste aus beiden herauszuholen, wenn sie im weißen Trikot den Rasen betreten.
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Der Trainer hat bereits mit Tchouaméni und Valverde gesprochen, um diese Botschaft zu übermitteln. Die Priorität ist klar: Der Vorfall aus der Saison 2025/26 sollte die Sportausrüstung des Teams in der neuen Saison nicht beeinträchtigen.
Real Madrid beginnt die La-Liga-Saison erst am 26. August, wenn sie Real Sociedad empfangen.
Mourinho erklärte bereits bei seiner Ankunft, dass er die Spieler persönlich kennenlernen wolle, bevor er sich zu vererbten Konflikten äußere. Er wollte den Parteien zuhören und interne Einblicke gewinnen – anstatt sich auf die Versionen zu verlassen, die in den Medien in den vergangenen Monaten kursierten.
Der Konflikt entstand gegen Ende der vorherigen Kampagne und endete mit Konsequenzen für beide Spieler. Jetzt, mit einem neuen Trainer und einer neuen Saison vor der Tür, gilt die Folge als vorbei – solange sie die Leistung des Teams nicht beeinträchtigt.
Real Madrid verlangt mehr Verantwortung von Valverde
José Mourinho hat Fede Valverde ebenfalls eine klare Botschaft zu seiner neuen Rolle in der Kabine gegeben. Der Uruguayer ist nun der erste Kapitän von Real Madrid – eine Position, die sowohl in Spielen als auch im Alltag mehr Verantwortung mit sich bringt.
Im Laufe der Jahre in Madrid hat Valverde die Kabine mit Profilen wie Sergio Ramos, Karim Benzema, Toni Kroos, Marcelo, Dani Carvajal, Luka Modric und Casemiro – allesamt führende Führungspersönlichkeiten – geteilt. Mourinho erwartet, dass Valverde sein Vermächtnis als Kapitän fortsetzt.
Der Mittelfeldspieler selbst hat öffentlich erklärt, dass der Streit mit Tchouaméni beigelegt sei. Valverde gab zu, dass der Vorfall ihm beigebracht hatte, wie man reift – und hob die Unterstützung hervor, die er sowohl vom Verein als auch von den Fans erhielt.
Valverde und Tchouaméni verdammt, einander zu verstehen
Mourinho bewirkt das Unmögliche
Der Fall wird kurz vor dem letzten Test vor Beginn der Serie abgeschlossen. Real Madrid trifft am Sonntag vor LaLiga-Beginn auf Schalke 04 – ein Spiel, das Mourinho die Möglichkeit gibt, seine Rollen im Mittelfeld weiter zu definieren.
Allerdings kämpft Tchouaméni mit einer Muskelverletzung, die seine Vorbereitung in letzter Zeit beeinträchtigt hat. Wie die körperliche Fitness des Franzosen gehandhabt wird, wird für das Supportpersonal vor den ersten offiziellen Spielen eine zusätzliche Herausforderung darstellen.
Der nächste Schritt für José Mourinho wird sein, diese internen Regeln in Spiele umzusetzen. Mit Valverde als erster Kapitän und Tchouaméni gut in die sportlichen Pläne integriert, betrachtet Mourinho den Konflikt der Vergangenheit als beendet – solange beide die Professionalität zeigen, die nötig ist, wenn Real Madrid um Punkte spielt.








