Eines ist sicher: Jose Mourinhos Verein plant nicht, seinen Startrainer zu Real Madrid gehen zu lassen, ohne dass es dem spanischen Riesen die Schuld zunimmt. Ab heute müssen sie sich nicht mehr mit einer Klausel auseinandersetzen, die begrenzt, wie viel sie bei einem Buyout erhalten.
Die laufende Präsidentschaftswahl von Real Madrid hat die Verpflichtung von José Mourinho verzögert, und es wird nun mehr als doppelt so viel kosten, ihn zu verpflichten.
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Es ist offiziell: Die Frist für Real Madrid, Mourinhos 6-Millionen-Euro-Klausel auszulösen, ist abgelaufen. Nun muss der Verein mit Benfica verhandeln, wenn sie den Portugiesen weiterhin als nächsten Trainer verpflichten wollen.
Wahlkampf verzögert die Entscheidung
José Mourinho ist Florentino Pérez’ Favorit, um in der nächsten Saison das Team von Real Madrid anzuführen. Wenn Florentino die Präsidentschaftswahl gewinnt, übernehmen die Portugiesen das weiße Team. Doch es gibt ein ernstes Problem: Der laufende Auswahlprozess beim Verein hat Madrid daran gehindert, Mourinhos 6-Millionen-Euro-Buyout-Klausel an Benfica zu zahlen. Diese Klausel lief am 26. Mai aus.
Florentino Pérez hat deutlich gemacht, dass er während eines laufenden Wahlkampfs die Portugiesen erst verpflichten konnte, wenn die Wahl gewonnen sei. Obwohl die Satzung des Vereins ihm erlaubt, unterwegs normale Entscheidungen zu treffen, glaubte er, dass dies ethisch nicht korrekt sei.
Der Preis ist in die Höhe geschossen – von 6 Millionen auf 15 Millionen NOK
Jetzt liegt der Preis für die Verpflichtung von Mourinho bei 15 Millionen Euro – es sei denn, Real Madrid gelingt Verhandlungen mit Benfica. Das bedeutet, dass Mourinhos Preis um 150 Prozent gestiegen ist.
Für Real Madrid ist die Zahlung der neuen Klausel jedoch nicht prohibitiv. Und höchstwahrscheinlich werden der weiße Club und Benfica sowieso einen Kompromiss finden.
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Florentino: “Mourinho ist der richtige Mann für diesen Moment”
Nun ist Florentinos Plan, die Wahl zu gewinnen und dann so schnell wie möglich mit dem neuen Projekt zu beginnen. Die Kandidatur von Enrique Riquelme hat seine Unterzeichnung verzögert. Es besteht kaum Zweifel, dass Florentino die Wahl mit großem Vorsprung gewinnen wird, aber die Mitglieder müssen wählen dürfen.
Real Madrid ist ein demokratischer Klub, und es ist sowohl legal als auch gesund, dass die Wahl an der Wahlurne entschieden wird – besonders nach zwei Jahren ohne Titel und viel Kritik am amtierenden Präsidenten. Genau das will Florentino: die Unterstützung der Mitglieder bestätigen.
Mourinho wartet im Hintergrund
Sicher ist, dass Mourinhos Klausel über 6 Millionen Euro nicht rechtzeitig bezahlt wurde. Wäre das so gewesen, hätte Benfica es der portugiesischen Wertpapieraufsicht offenlegen müssen, da der Verein börsennotiert ist. Das ist nicht eingetreten.
Florentino ist überzeugt, dass Mourinho fähig ist und eine zweite Phase bei Real Madrid verdient. Er glaubt, dass der Portugiese für diesen Moment der richtige Mann ist – nach zwei Jahren ohne Titel und mit einem jungen Kader, der die Kontrolle verloren hat.
In den nächsten Tagen wird Florentino die Stärken seiner Kandidatur präsentieren, wie es Enrique Riquelme bereits getan hat. Das Sportprojekt wird großes Gewicht haben, und es bleibt abzuwarten, ob der Präsident öffentlich seine Entscheidung offenbart, Mourinho zu verpflichten – eine Entscheidung, die trotz der inzwischen in die Höhe geschossenen Preise unbeirrbar ist.








