“Die Schlacht um Nordnorwegen kann schnell zur Schlacht um die Eliteserien werden. – Aber wie letztes Jahr will der Stavanger Club Viking ernsthaft eingreifen.

Bodø/Glimt liegen nach dem Spiel auf dem 4. Platz, und Tromsø, das an Schwung verloren hat, hält den zweiten Platz nach einem großartigen Saisonstart.

Lesen: Will Antonio Nusa im Premier-League-Titelkampf

Mit 10 Mann ist es unmöglich, Bodø/Glimt zu widerstehen!

Zuerst schob Bodø/Glimt Cheftrainer Kjetil Knutsen, um seinen Kollegen Jørgen Vik an die Seitenlinie zu coachen. Kurz vor der Halbzeit wurde Fredrik Sjøvold beinahe von Alexander Warneryd angegriffen – der sofort den Marschbefehl erhielt. Und mitten in all dem: eine 5:0-Niederlage bei Aspmyra, die wirklich zeigt, dass Bodø/Glimt bereit sind, um das Gold zu kämpfen.

Die “Schlacht von Nordnorwegen” zwischen Bodø/Glimt und Tromsø war alles andere als eine ruhige Angelegenheit. Schon in der ersten Hälfte kocht es über.

– Warneryd verlor “Kopf”

Kurz vor der Halbzeit stürmte Tromsø-Spieler Alexander Warneryd kopfüber direkt mit den Armen im Gesicht und Hals von Glimts Fredrik Sjøvold. – Die klarste rote Karte, die ich seit langem gesehen habe.

Lesen: Massimiliano Allegri reagiert auf Konfrontation mit Zlatan Ibrahimovic

Schiedsrichter Tore Hansen stand nie in Zweifel. Die gelbe Karte blieb in seiner Tasche – stattdessen kam die rote direkt nach oben.

Knutsen vs. Vik: Am Spielfeldrand drängen

Kurz vor Warneryds Karte-Karte hatte die Temperatur zwischen den beiden Trainern bereits einen Siedepunkt erreicht. Kjetil Knutsen und Jørgen Vik standen sich gegenüber – bevor Knutsen seinen Kollegen schubste.

“Es sollte Temperatur sein. Es ist Tromsø gegen Bodø, sagte Torschütze Håkon Evjen zu TV 2 in der Pause. “Solange keine Verletzungen vorhanden sind, ist alles in Ordnung.

Der Hintergrund? Ein Schlag auf TIL-Stürmer Heine Åsen Larsen, der sich nach einem Duell setzte. Die Börse Tromsø hielt ihn für zeitaufwendig. Er selbst verstand nichts.

“Ich habe Schmerzen in der Wade und hinke ein wenig”, erklärte er. “Sie müssen es einfach so denken.

Partyfußball in der Sonne des 16. Mai

Vor dem Publikum am 16. Mai in Bodø – bei Sonne und 15 Grad – war es immer noch Glimt, der die wichtigste Antwort lieferte: auf der Anzeigetafel.

1:0 (21. Minute): Fredrik André Bjørkan stürmte aus der Distanz an. Der Schuss wurde von einem Torwart von Tromsø abgefälscht, Torwart Rønning-Haugaard parierte – aber er gab den Ball zurück. Dort stand Håkon Evjen und übernahm die Führung.

2:0 (66. Minute): Kasper Høgh nahm den Ball im Strafraum auf, legte ihn ab – und Sondre Brunstad Fet wirkte wie ein Spieß im Schilf. Eingesteckt mit 2:0.

3:0 (68. Minute): Gegenangriff. Høgh fand Jens Petter Hauge an der Ecke des Fünfmeterraums. Der Flügelspieler bogen den Ball mit dem rechten Fuß an der Latte.

4:0 (80. Minute): Klirren und Gebrabbel im Peloton. Høgh war der letzte Ballbesitzer aus fünf Metern.

5:0 (87. Minute): Strafe für Glimt. Høgh ging über die Linie – und setzte den Elfmeter selbst ins Tor. Sein fünftes Tor in der diesjährigen Eliteserie.

Historisch schmaler Vorsprung für Glimt

Dies war das 47. Mal, dass Tromsø und Bodø/Glimt im Ligakontext aufeinandertrafen. Mit dem 5:0-Sieg gehen die gelben Trikots in der Gesamtstatistik knapp in Führung:

  • Bodø/Glimt: 18 Siege
  • Unentschieden: 12
  • Tromsø: 17 Siege

Aber am wichtigsten an diesem Abend: Glimt hat einen Schreckschuss abgegeben, dass sie zurück sind. Und Warneryd hatte einen langen Weg mit dem Bus nach Hause.