Florentino Pérez trainiert Real Madrid fast ununterbrochen seit 2000 (war zwischen 2006 und 2009 nicht aktiv). Bei der bevorstehenden Präsidentschaftswahl im La-Liga-Giganten erwartet den Geschäftsmann Enrique Riquelme starke Konkurrenz. Mit zwei Saisons ohne Titel und Chaos in der Kabine ist Perez geschwächt. Riquelme arbeitet außerdem an zwei zukünftigen Neuzugängen, die ihm den großen Vorteil verschaffen werden.

Riquelme, der Präsident der Wasser- und Energiegruppe Cox, hat bis Samstag Zeit, seine Kandidatur offiziell einzureichen. Anschließend wird er der erste offizielle Herausforderer von Pérez sein, der bereits seine Wiederwahl angekündigt hat. Die Stichtage für die Einreichung von Präsidentschaftskandidaturen ist der 23. Mai. Um sich zu qualifizieren, müssen die Kandidaten eine Garantie von 187 Millionen Euro erbringen – entsprechend 15 % des Jahresbudgets – die durch private Vermögenswerte gesichert ist. Wenn mehr als ein Kandidat diese Kriterien erfüllt, überwacht das Nominierungskomitee die Abstimmung der Mitglieder.

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Laut El Confidencial zählt Riquelme im Machtkampf bei Real Madrid auf zwei Trumpfkarten. Erstens will er mit der hochkarätigen Verpflichtung von Erling Haaland die Wähler gewinnen, und es soll Berichten zufolge Kontakte zu dem Norweger über sein Netzwerk gegeben haben.

Sein zweiter Ass sollte Jürgen Klopp sein: Riquelmes Berater hat bereits das deutsche Lager kontaktiert.

Erling Haaland mit Jürgen Klopp am Spielfeldrand bei Real Madrid? Wir sind mehr als glücklich, ein paar Saisons mit dieser fußballerisch explosiven Kombination zu verbringen.

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