Die FIFA hat nun eine Erklärung veröffentlicht, nachdem Kroatien eine höchst umstrittene VAR-Entscheidung verwehrt hat, die Kroatien in der letzten 32 gegen Portugal einen dramatischen späten Ausgleich verwehrte – und sie somit aus der WM 2026 ausschied.
Kroatien glaubte, das Spiel in die Verlängerung gebracht zu haben, als Josko Gvardiol den Ball in der 13. Minute der Nachspielzeit ins Netz schoss. Doch die Jubel war nur von kurzer Dauer – das Tor wurde annulliert, nachdem der Video-Schiedsrichter eingegriffen hatte.
Lesen: Kroatiens Traumtor in der 103. Minute wurde annulliert – aufgrund einer unsichtbaren Berührung
Die Entscheidung hing von einem subtilen Detail ab: Igor Matanović galt als der kleinste Kontakt bei der Flanke, die Mario Pašalić erreichte, der im Abseits stand. Pašalićs Angriff rollte zu Gvardiol, der den Ball am portugiesischen Torwart Diogo Costa vorbeischob.
Das Problem? Aus den Wiederholungen war fast unmöglich zu erkennen, ob Matanović den Ball tatsächlich mit dem Kopf berührt hatte.
Die Bekanntgabe des Richters schockierte alle
Nachdem der norwegische Schiedsrichter Espen Eskas die Bildschirmaufnahmen auf dem Spielfeld durchgesehen hatte, traf er eine ungewöhnliche Entscheidung: Er verkündete die Entscheidung direkt vor der Zuschauermenge im Toronto Stadium.
Kroatiens Spieler reagierten mit einer Mischung aus Unglauben und Verzweiflung. Luka Modrić und seine Teamkollegen hatten das Gefühl, dass ihr WM-Traum unter höchst umstrittenen Umständen zerstört wurde.
Portugal hingegen zieht ins Achtelfinale ein, wo sie am Montagabend im Dallas Stadium auf die Nachbarn Spanien treffen. Entscheidend für die Portugiesen waren Cristiano Ronaldos Elfmeter in der 68. Minute und ein spätes Siegtor von Gonçalo Ramos.
FIFA erklärt: Wie die Entscheidung getroffen wurde
Mitten in der heftigen Debatte darüber, ob der VAR richtig oder falsch war, hat die FIFA nun eine offizielle Erklärung veröffentlicht, die den Ablauf der Entscheidung erklärt. Sie lautet wie folgt:
FIFA erklärt weiter:
Die Technologie, die das Spiel entschied
Die sogenannte Snicko-Technologie – am bekanntesten durch ihren umfangreichen Einsatz im Cricket – sitzt im Trionda-Ball und konnte mit Sicherheit beweisen, dass Matanović den Ball leicht berührte, bevor er zu Pašalić fiel.
Daher scheint die richtige Entscheidung getroffen worden zu sein, dank der Technologie – obwohl viele vermuteten, dass VAR einen Fehler gemacht haben könnte. Ein Regelexperte hat sich ebenfalls zu dem Vorfall geäußert und unterstützt die Entscheidung.
Adidas bestätigte nach dem Start der Trionda im Oktober 2025:
Darüber hinaus erklärt das Unternehmen:
Eines ist sicher: Die technologische Revolution des Fußballs ist gekommen, um zu bleiben. Für Kroatien fühlt es sich jedoch immer noch wie ein bitterer und grausamer Abschied von der Meisterschaft an.








