Am Sonntag verlor Real Madrid in El Clasico gegen den Erzrivalen Barcelona. Der Sieg sicherte Barca zudem den La-Liga-Titel. Eine dunkle Wolke hängt noch immer über dem Real-Teil Madrids. Am Dienstag berichtet die BBC, dass Jose Mouriho und Real Madrid sich in der letzten Verhandlungsphase befinden. Am selben Tag warnt die Real-Madrid-Legende Iker Casillas davor, Mourinho zurückzuholen. Am selben Tag sagt Hansi Flick, dass er seinen Vertrag mit Barcelona verlängert, dem Trainer, der Real Madrid in der La Liga in zwei Versuchen versenkt hat. Am selben Tag trifft der WM-Kader in Spanien ein, was das Kräfteverhältnis zwischen Barca und Real Madrid verdeutlicht.

Heute mangelt es Real Madrid nicht an Nationalspielern, aber wenn Barcelona am Ende dreimal so viele spanische Spieler für den WM-Kader nominiert hat wie Real Madrid, dann tut es weh, besonders wenn der Kapitän in der Kälte steht.

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Als Spanien die Euro 2024 gewann, spielte Dani Carvajal eine führende Rolle. Das wird bei den diesjährigen WM-Endrunden jedoch nicht der Fall sein. Der Kapitän von Real Madrid ist nicht Teil des Bruttokaders von Nationaltrainer Luis de la Fuente, der aus 55 spanischen Spielern besteht (davon reisen nur 26 zur Weltmeisterschaft).

Tatsächlich stehen nur drei Spieler von Real Madrid auf dieser Liste, denn Dean Huijsen, Fran García und Gonzalo García sind laut Marca im Rennen um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft.

Laut spanischen Medien hat Nationaltrainer Luis de la Fuente in den letzten Tagen Carvajal angerufen, um dem Real-Madrid-Spieler zu erklären, warum diesmal kein Platz für ihn ist.

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Beim Rivalen Barcelona sieht es völlig anders aus. Die spanischen Meister haben insgesamt neun Spieler unter den 55, darunter Joan García, Eric García, Pau Cubarsí, Dani Olmo, Pedri, Fermín López, Gavi, Ferran Torres und Lamine Yamal.

Es ist bereits eine schwere Woche für den Kader von Real Madrid.