Jetzt gibt es ein echtes Feuer an der Spitze des Weltfußballs. Die UEFA hat eine gnadenlose Botschaft direkt an Gianni Infantino gesendet – und lehnt seine Entschuldigung für die umstrittenen WM-Pläne kategorisch zurück.
Der Konflikt zwischen der UEFA und dem FIFA-Präsidenten hat sich in den letzten Wochen verschärft, nachdem Infantino die Fußballwelt mit einem kühnen Vorschlag schockiert hatte, Aktien der Weltmeisterschaft zu verkaufen. Der Plan, der von Infantino persönlich geleitet wurde, würde es “Dritten ermöglichen, kleinere, nicht kontrollierende Investitionen” in ein neues Unternehmen namens FIFA Forward Enterprise (FFE) zu tätigen.
Sporten.com ihre klare Meinung, und wir wissen, dass wir Recht haben!! – Die Weltmeisterschaft ist ohne Europa nichts wert.
Wählt Barcelona nach einem überzeugenden Gespräch mit Hansi Flick
Das Unternehmen, das Berichten zufolge rund 15 Milliarden Euro wert ist, hätte erheblichen Einfluss auf FIFAs kommerzielle Aktivitäten und Veranstaltungen – einschließlich der Weltmeisterschaft selbst.
55 Nationen werden mit Boykott bedroht – und die UEFA bleibt standhaft
Bereits als die Pläne bekannt gegeben wurden, verfolgte die UEFA eine harte Haltung. Alle 55 Mitgliedsverbände kündigten an, alle FIFA-Turniere zu boykottieren, falls der Vorschlag umgesetzt wird. Die Forderung war laut und deutlich: Die Pläne mussten komplett verworfen werden, und die FIFA musste verbindliche Zusicherungen geben, dass so etwas nie wieder passieren würde.
Einige Tage später bestätigte die FIFA, dass die FFE-Pläne auf Eis gelegt worden waren, und Infantino entschuldigte sich öffentlich für die Art und Weise, wie die Angelegenheit gehandhabt wurde.
Aber die Entschuldigung prallt von der UEFA ab.
“Das Vertrauen ist weg” – der Boykott geht weiter
In einer verheerenden Reaktion macht die UEFA glasklar, dass sie Infantinos Erklärung nicht akzeptieren. Die Boykottdrohung besteht weiterhin.
“Unsere Verbände waren sehr klar über die Bedingungen, die gelten, um Boykotte zu vermeiden: Zunächst musste der Vorschlag, die Meisterschaften auszuverkaufen, zurückgezogen werden. Zweitens mussten Garantien gegeben werden, dass solche Versuche, den Fußball zu zerstören, niemals wiederholt würden. Keine dieser Bedingungen wurde erfüllt”, hieß es in der Erklärung.
Die UEFA betont außerdem, dass sie jegliches Vertrauen in Infantinos Präsidentschaft verloren hat – und sie stehen zu dieser Position.
“Die gestrige Ankündigung, dass einige Mitarbeiter des FIFA-Präsidenten ihm zustimmen, ändert nichts”, schließt die UEFA vernichtend.
So geht das Tauziehen zwischen Europas mächtigstem Fußballverband und dem FIFA-Chef weiter – mit Boykotten der Weltmeisterschaft, die über dem Weltfußball hängen.
Tottenham bot 55 Millionen Euro plus Prämien für Andreas Schjelderup







