Atlético Madrid befindet sich nach den Geständnissen von Julián Álvarez in einer tiefen Krise – doch die Lage könnte sich noch verschlechtern, wenn ein weiterer Angreifer verschwindet.
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Alexander Sørloth scheint die ohnehin schon schwierige Lage bei Atlético Madrid zu verschärfen, angesichts des Chaos um Julián Álvarez’ Zukunft. Der norwegische Stürmer erwägt einen Wechsel zu Juventus – einem Verein, der ihn seit Monaten eng verfolgt.
Das Timing hätte für die Rot-Weißen nicht schlechter sein können. Álvarez’ möglicher Abgang hat bereits Alarmglocken ausgelöst, und falls auch Sørloth verschwindet, muss Atlético seine Angriffslinie komplett neu aufbauen – die Angriffsreihe, die schließlich einen großen Teil der Torlast in La Liga getragen hat.
Alexander Sørloth – eine weitere heiße Kartoffel für Atlético Madrid
Der Fall um Alexander Sørloth ist alles andere als trivial. Der 30-Jährige steht unter Vertrag beim Madrider Klub und kommt von einer Saison mit 13 Toren in der LaLiga – ein wichtiger Beitrag in einem Team, das Schwierigkeiten hatte, im Angriff Stabilität zu finden.
Sein Profil ist auf dem Markt nach wie vor sehr begehrt. Mit 195 Zentimetern ist er ein luftgefährlicher Stürmer, stark im Strafraum und ein klassischer Zielspieler, von dem es bei den Top-Vereinen Europas nur wenige gibt. Genau deshalb sieht Juventus ihn als sehr interessante Option, um die Offensive Line zu stärken.
Während der Weltmeisterschaft wurde der Norweger zu den Transferspekulationen befragt, aber er gab eine vorsichtige Antwort, ohne etwas zu leugnen. Das Schweigen – weit davon entfernt, die Gemüter zu beruhigen – hat im Metropolitano nur noch mehr Unsicherheit geschaffen, wo langsam klar wird, dass der Sommer weitaus turbulenter werden könnte als geplant.
Juventus erkundet den Markt für einen Stürmer
Juventus sucht einen Stürmer mit der Physizität, Erfahrung und der Fähigkeit, von Anfang an zu liefern. In diesem Zusammenhang passt Alexander Sørloth wie angegosen – sowohl in Bezug auf Qualität als auch auf Erfahrung aus dem Top-Fußball Spaniens, Deutschlands, Englands und der Türkei.
Der italienische Klub hat noch kein konkretes Angebot gemacht, aber das Interesse ist schon seit mehreren Monaten lebendig. Die alte Dame weiß, dass Atlético vielleicht handeln muss, falls sich Unsicherheit in den Angriffsreihen aufbaut – und der Stürmer selbst zeigt Anzeichen, weiterziehen zu wollen.
Die große Frage ist der Preis. Atlético zahlte dem Norweger nach seiner starken Zeit bei Villarreal eine beträchtliche Summe, daher macht es wenig Sinn, ein niedrigeres Gebot anzunehmen. Aber wenn ein richtiges Angebot auf den Tisch kommt – und der Spieler selbst drängt – müssen die Roten und Weißen zuhören.
Sørloth könnte Juventus-Spieler werden.
LaLiga könnte einen weiteren hochkarätigen Stürmer verlieren
Für LaLiga wäre ein Verlust von Sørloth ein schwerer Rückschlag. Der Norweger hat sich als Stürmer erwiesen, der Spiele selbst drehen kann – besonders gut bei Flanken und wenn er den Ball im Strafraum bekommt. Er braucht nicht viele Berührungen, um Gefahr zu schaffen.
Das Problem für Atlético ist zweifach: Einerseits müssen sie sich mit der Spannung um Julián Álvarez auseinandersetzen, andererseits können sie es sich nicht leisten, dass Alexander Sorloth geistig aus dem Projekt zurücktritt, bevor die nächste Saison überhaupt begonnen hat.
Sørloth zwingt Atlético zum Einsatz
Atlético muss klar und schnell handeln. Simeone kann nicht mit beiden offensiven Hoffnungen in die Vorbereitung gehen – das würde sowohl die Planung als auch das innere Selbstvertrauen der Mannschaften schwächen.
Alexander Sørloth bleibt ein wertvoller, wettbewerbsfähiger Akteur mit Nachfrage auf dem Markt. Aber wenn Juventus von Erkundungsgesprächen zu einem konkreten Angebot übergeht, könnte sich die Situation plötzlich eskalieren. Atlético Madrid hat rund um Álvarez bereits einiges zu bewältigen – nun droht Sørloth, eine weitere Krise im Metropolitano auszulösen.
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