Der dänische Nationalspieler Morten Hjulmand könnte ein wichtiger Bestandteil der großen Umstrukturierung des Mittelfelds sein, die bei Manchester City – nun unter der Führung von Enzo Maresca – im Gange ist. Sportdirektor Hugo Viana ist eine Schlüsselfigur in diesem Prozess.
Morten Hjulmand ist ein Name, der bei Manchester City immer noch auf dem Tisch steht. Der Verein beobachtet die Lage des Dänen genau, und er könnte somit Teil der tiefgreifenden Erneuerung des Mittelfelds sein, die die Citizens nun durchführen.
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A-Bola schreibt, dass, da Dänemark nicht für die Weltmeisterschaft qualifiziert ist, die Zeit für Verhandlungen gut ist.
Hjulmands Buyout-Klausel – er hat einen Vertrag bei Sporting bis 2029 – beträgt 80 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr gab es jedoch eine stillschweigende Vereinbarung zwischen den Parteien, dass eine Übertragung zu geringeren Kosten erfolgen kann, irgendwo zwischen 40 und 50 Millionen Euro.
Das Dossier liegt nun auf dem Tisch von Hugo Viana, Sportdirektor bei Manchester City – und demselben Mann, der 2023 nach Italien reiste, um Hjulmand für 18 Millionen Euro von Lecce zu Sporting zu holen.
Finanzen sind kein Hindernis – aber der Wettbewerb ist hart
Manchester Citys Geldbeutel ist im Grunde unbegrenzt, aber es gibt andere Themen, die derzeit weiter oben auf der Agenda stehen. Unter anderem die Jagd auf Elliot Andersons Sportrechte von Nottingham Forest – ein Unternehmen im Wert von astronomischen 150 Millionen Euro.
Ebenfalls auf der Einkaufsliste steht der Italiener Sandro Tonali aus Newcastle, ein Transfer, der theoretisch erschwinglicher ist – aber nicht viel, da die Magpies über 100 Millionen Euro fordern, um ihn freizulassen.
Dennoch ist Hjulmand eine sehr reale Option, und City wird gezwungen sein, im Mittelfeld zu wechseln. Bernardo Silva hat den Verein bereits verlassen. Rodri könnte folgen – Real Madrid lauert im Hintergrund. Mateo Kovacic verdient sehr gut und hat einen Fuß draußen. Kalvin Phillips wird trotz noch zwei Jahren Vertragslaufzeit erwartet, dass er nach einer erfolglosen Leihzeit bei Sheffield United seine Karriere an anderer Stelle fortsetzen wird.
Der Kapitän, der bei Sporting hervorgetreten ist
Seit Hjulmand im Sommer 2023 zu Sporting kam, hat er über 100 Spiele bestritten und 14 Tore erzielt. Eine Saison nach seiner Ankunft im grün-weißen Trikot übernahm er die Kapitänsbinde von Sebastián Coates. Das sagt alles über die Rolle aus, die ihm im Verein übertragen wurde.
Der Mittelfeldspieler, der heute 27 Jahre alt wird, steht in regelmäßigem Dialog mit der Sporting-Führung über zukünftige Möglichkeiten. Er ist sich seiner Position als Kapitän, seines Gewichts in der Umkleidekabine und der starken Verbindung zu Alvalade voll bewusst – und möchte daher einen möglichen Ausgang geordnet handhaben.
Aber eines ist sicher: Er wird nicht denselben Lärm machen wie Viktor Gyökeres, der einen sehr turbulenten Wechsel von Sporting zu Arsenal hatte. Hjulmand möchte – wenn er geht – mit erhobenem Kopf und geradem Rücken gehen.
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