Deutschland 7:1 Curaçao: Weltmeisterschaftsbericht, Ergebnisse, Tore – der vierfache Meister wich dem Schock mit Kraft aus
Es war eine gnadenlose Vorstellung von Die Mannschaft in Houston.
Der vierfache Weltmeister Deutschland vermied eine große Überraschung im Auftaktspiel der Weltmeisterschaft und gewann schließlich souverän mit 7:1 – nachdem sie von den Turnierdebütanten aus Curaçao in Houston zurückgeworfen wurden.
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Kai Havertz erzielte zwei Tore, während Felix Nmecha, Nico Schlotterbeck, Jamal Musiala, Nathaniel Brown und Deniz Undav einen klaren Sieg für Julian Nagelsmanns Mannschaft sicherten. So wurden schmerzhafte Erinnerungen an die ersten Niederlagen in den letzten beiden Meisterschaften in die Geschichtsbücher eingegangen.
Curaçao – die kleinste Nation, die sich jemals für eine Weltmeisterschaft qualifiziert hat – schrieb Geschichte, als Livano Comenencia das erste WM-Tor des Teams erzielte und nach 21 Minuten ausglich.
Doch am Ende sorgten die Europäer dafür, dass es keine Aufregung gab – und setzten stattdessen ein klares Signal an den Rest der Meisterschaft.
Eine historische erste Halbzeit
Es dauerte etwas mehr als fünf Minuten, bis die Deutschen in Houston punkteten. Nachdem er den Ball von Florian Wirtz erhalten hatte, schlug Nmecha eine schöne erste Ballberührung direkt in die nahe Ecke und brachte den Europäern eine frühe Führung.
Nmecha kam kurz darauf seinem zweiten Tor nahe, als er einen Schuss abfeuerte, der knapp am Pfosten vorbeizog – die Deutschen setzten ab dem ersten Schuss Druck aus.
Leroy Sané lenkte den Ball dann nach außen, bevor Wirtz einen Schuss auf der falschen Seite des Tores abfälschte. Doch gerade als Die Mannschaft ihre Führung ausbauen wollte, um eine dritte auftaktlose WM-Niederlage zu vermeiden und die Erinnerungen an jüngste Fehltritte zu löschen, riss Curaçao das Drehbuch auf.
Als der Ball eine glückliche Position erreichte, schoss Comenencia – mit etwas Hilfe aus einer Richtung – und täuschte den gestreckten Manuel Neuer. Das löste während der gesamten Meisterschaft Schockwellen aus.
Die Curaçao-Spieler und ihre Fans brachen in wilden Jubel aus. Plötzlich wirkte die deutsche Verteidigung zerbrechlich.
Dann hatten sowohl Sané als auch Schlotterbeck Chancen, doch Advocaats Mannschaft – voller Selbstvertrauen nach ihrem ersten WM-Tor überhaupt – hielt gegen ihre europäischen Gegner stand.
Doch sieben Minuten vor der Halbzeit ging Deutschland durch Schlotterbeck wieder in Führung, der nach einer Ecke per Kopf einköpfte und die Nerven der viermaligen Meister beruhigte.
Alle verbliebenen Überraschungen wurden zerstreut, als Nagelsmanns Mannschaft tief in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit einen Elfmeter zugesprochen bekam, nachdem Nmecha gefoult wurde.
Havertz schoss den Ball aus zwölf Metern kühl ins Netz, und Deutschland konnte mit einer dringend benötigten Pause in die Pause gehen.
Deutsche Dominanz nach der Pause
Innerhalb von zwei Minuten nach der zweiten Halbzeit erhöhte Musiala auf 4:0, als er aus spitzem Winkel nach einem Pass von Joshua Kimmich beeindruckend abschloss.
Danach nahm Deutschland natürlich die Luft aus dem Spiel. Sané vergab eine große Chance, den Torunterschied noch größer zu machen, aber das spielte keine Rolle.
Brown erzielte sein fünftes Tor etwas mehr als 20 Minuten vor Schluss – der Linksverteidiger schoss den Ball ins Netz, nachdem er sich in einer vorgeschobenen Position auf dem Platz befand.
Curaçao war zeitweise gefährlich, doch als das Spiel so gut wie entschieden war, gerieten sie weiter zurück, als der eingewechselte Undav nach einem Aufschlag von Kimmich verlor und Havertz mit einem schönen Heber sein siebtes Tor erzielte.
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