Vor dem Spiel gegen Brighton am Dienstag sprach Liam Rosenior über “die fantastische Unterstützung”, die er vom Clubmanagement erhielt. Eine 0:3-Niederlage und ein fünftes Spiel ohne Tor haben das natürlich geändert. Am Mittwochabend wurde der Engländer als Chelsea-Trainer entlassen.

“Im Namen aller bei Chelsea FC möchten wir Liam und seinem Support-Team unseren Dank für den Einsatz aussprechen, den sie während ihrer Zeit im Verein gezeigt haben”, schrieb der Londoner Verein auf seiner Website. Eine wirklich schöne Abschiedsbotschaft, die erneut das Rampenlicht darauf rückt, was die Clubbesitzer und das Management an der Stamford Bridge vorhaben.

LESEN: Atlético Madrid setzt einen Preis auf Alexander Sørloth

Wir lieben Chelsea als Verein, aber wenn die Besitzer Thomas Tuchel nach dem Champions-League-Titel fallen lassen, holen sie die langfristige Lösung Graham Potter und entlassen den Engländer nach knapp sieben Monaten. Dann wird Mauricio Pochettino nach einer guten Premier-League-Saison in Argentiniens erster Saison als Chelsea-Trainer abgesetzt. Dann wird der Genie Enzo Maresco ins Team geholt, der den Verein später zum großen Preisgeld mit einem Titel bei der Vereins-Weltmeisterschaft führt – und dann einen Konflikt mit dem italienischen Trainer provoziert. Wir sind völlig außer Atem, wenn wir die Zusammenfassung herausziehen, sind aber noch nicht ganz fertig. Denn dann wird Rosenior bis 2032 unter Vertrag genommen.

106 Tage später wurde auch Rosenior entlassen.

Lesen: Erwartetes Ticket-Fiasko vor dem Eröffnungsspiel der USA bei der Weltmeisterschaft

Todd Boehly und die Clique müssen sich nun genau in den Spiegel sehen. Das ist wirklich peinlich. Schließlich sind es die Eigentümer und das Management, die entscheiden, welche Trainer sie einstellen.