Niclas Süle war in den letzten zehn Jahren eine der großen Profilen im deutschen Fußball. 14 Titel mit Bayern München, inklusive der Champions League. Dann wechselte ich 2022 zu Borussia Dortmund. Am Mittwoch berichtet der 30-Jährige, dass seine Karriere vorbei ist.

Kürzlich zog sich der Innenverteidiger in einem Spiel gegen Hoffenheim Mitte April eine Knieverletzung zu, dann kam die Erkenntnis, dass das Leben mehr ist als nur Fußball.

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“Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich diesen Sommer in Rente gehe. Was ich gefühlt habe, als unser Arzt in der Umkleidekabine von Hoffenheim den Test auf ein gerissenes Kreuzband gemacht hat, den Physiotherapeuten angesehen und den Kopf schüttelt – der Physiotherapeut hat dasselbe gemacht und auch nichts gespürt. Ich bin unter die Dusche gegangen und habe zehn Minuten lang geweint. In dieser Situation dachte ich wirklich: ‘Es ist vorbei.’ Als ich am nächsten Tag zum MRT-Scanner ging und die gute Nachricht bekam (dass es doch kein gerissenes Kreuzband war, Anm. d. Red.), war mir zu 100 % klar, dass es vorbei war”, beginnt Süle im  Podcast ‘Spielmacher’.

“Ich konnte mir nichts Schlimmeres vorstellen, als mich tatsächlich auf die Zeit danach zu freuen – unabhängig zu sein, Urlaub zu machen, Zeit mit meinen Kindern zu haben und dann an meiner dritten Kreuzbandverletzung arbeiten zu müssen”, sagt der spätere Fußball-Pensionär Niklas Süle.

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