Gunners besiegt im intensiven Elfmeterschießen
Arsenal erlitt eine herzzerreißende Niederlage im Champions-League-Finale in Budapest, nachdem das französische PSG das Elfmeterschießen gewonnen hatte.
Gabriel verwandelte den letzten Elfmeter des Abends über die Latte und sicherte damit den 4:3-Sieg im Elfmeterschießen. PSG verteidigte damit den Titel, den sie in der letzten Saison gewonnen hatten.
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Kai Havertz brachte Arsenal früh in Führung, doch Ousmane Dembélé glich im Elfmeterschießen aus und schickte das Finale in die Verlängerung und anschließend ins Elfmeterschießen.
Auch Eberechi Eze vergab seinen Elfmeter, und Luis Enriques Team konnte endlich feiern.
PSG dominierte den Ball – hatte aber Schwierigkeiten, zu punkten
PSG hatte beeindruckende 76 Prozent Ballbesitz, hatte aber Schwierigkeiten, klare Chancen gegen Mikel Artetas hart arbeitendes und diszipliniertes Team zu kreieren.
Sie versuchten 21 Schüsse gegenüber acht von Arsenal und vervollständigten viermal so viele Pässe wie ihr Gegner – genauer gesagt 837 zu 199.
Gabriel und William Saliba waren während des gesamten Spiels sehr wichtig. Arsenal fiel tief zurück und frustrierte die Franzosen nach Havertz’ brillantem Führungstor.
Havertz traf – erneut im Finale
Ein loser Ball kam auf dem linken Flügel zu dem ehemaligen Chelsea-Spieler und er steuerte direkt aufs Tor zu. Er hatte Bukayo Saka als Unterstützung, entschied sich aber selbst aus spitzem Winkel – und schoss den Ball ins Netz.
Havertz erzielte 2021 das Siegtor für Chelsea, als sie Manchester City im Champions-League-Finale besiegten.
Ein Elfmeter brachte PSG Leben
Das Muster für die zweite Halbzeit war festgelegt. PSG dominierte den Ball, ohne gefährlich zu werden, und Enrique musste sich an der Seitenlinie den Kopf kratzen.
Doch dann kam der Durchbruch. Khvitsha Kvaratskhelia fuhr in das Peloton und ging zu Boden, während Cristhian Mosquera auf der falschen Seite lag. Der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeter.
Dembélé verwandelte den Elfmeter sicher, und Kvaratskhelia traf anschließend per Umlenker den Pfosten, während die Franzosen dem Siegtor nachjagten.
Drama ohne Tor in der Verlängerung
Arsenal erzwang die Verlängerung, und Noni Madueke meinte, er hätte nach einer Kollision mit Nuno Mendes einen Elfmeter bekommen müssen, doch die Einwände wurden abgelehnt.
Eine intensive Verlängerung musste im Elfmeterschießen entschieden werden.
Elfmeter-Drama: Gabriel verfehlte – PSG jubelte
Der hervorragende David Raya parierte den Elfmeter von Mendes, doch Gabriel musste Arsenals fünften Elfmeter verwandeln. Der Druck war zu groß – der Ball prallte über die Latte.
PSG könnte seinen zweiten Champions-League-Titel in Folge feiern.
Die doppelte Lücke für Arsenal
Ein Sieg für Arsenal würde dem neuen Premier-League-Meister ein prestigeträchtiges Doppelpack sichern. Außerdem hätte es einen reinen englischen Triumph in Europa gesichert, da Aston Villa die Europa League gewann und Crystal Palace die Conference League gewann.
Doch das Warten geht für Arsenal weiter – 20 Jahre nach der letzten Niederlage gegen Barcelona.
PSG schreibt Geschichte
PSG ist erst das zweite Team, das seinen Champions-League-Titel verteidigt, nachdem Real Madrid dies zwischen 2016 und 2018 geschafft hat. Luis Enrique hat nun drei Champions-League-Siege als Trainer.
Letztes Jahr besiegte PSG Inter Mailand im Finale mit 5:0. Das Finale dieses Jahres hätte kaum unterschiedlicher sein können. Interessanterweise starteten alle zehn Feldspieler, die letztes Jahr starteten, auch im heutigen Finale in Budapest.
Die Frage ist, ob dies der Beginn einer neuen Dynastie ist.
PSG reiht sich in die Liste der mehrfachen Sieger ein
- 15 Europapokale – Real Madrid
- 7 – AC Mailand
- 6 – Liverpool, Bayern München
- 5 – Barcelona
- 4 – Ajax
- 3 – Manchester United, Inter Mailand
- 2 – Benfica, Nottingham Forest, Juventus, Porto, Chelsea, Paris Saint-Germain
- 1 – Celtic, Feyenoord, Aston Villa, Hamburger SV, Steaua Bukarest, PSV Eindhoven, Roter Stern Belgrad, Marseille, Borussia Dortmund, Manchester City
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