Arsenals Jagd auf Bruno Guimarães hat eine unerwartete Wendung genommen. Der Mittelfeldspieler von Newcastle hat Berichten zufolge deutlich gemacht, dass er den Verein diesen Sommer verlassen möchte – doch nun sind die Verhandlungen vollständig ins Stocken geraten.

Anfang Juli wurde berichtet, dass Guimarães nach vier Spielzeiten beim Verein um den Wechsel von Newcastle gebeten hatte. Sandro Tonali ist bereits zu Tottenham gewechselt, in einem Deal im Wert von 92,5 Millionen Pfund, und sein Landsmann sollte im St. James’ Park aus den Startfenstern folgen.

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Am 8. Juli berichtete BBC Sport, dass Newcastle rund 60 Millionen Pfund für den Mittelfeldstar gefordert habe. Gleichzeitig behauptete The Telegraph, Arsenal sei davon überzeugt worden, sie könnten den Brasilianer für 50 Millionen Pfund verpflichten.

Laut Zeitung meldete Arsenal sein Interesse, nachdem Vermittler sie darauf aufmerksam gemacht hatten, dass Guimarães zu diesem Preis verfügbar sei. Doch das scheint nicht zu stimmen – und die Verhandlungen sind nun an eine Wand gestoßen.


Staveley verspricht, dass das nicht mehr gilt

Der Telegraph schreibt, dass Newcastles ehemalige Miteigentümerin Amanda Staveley angeblich die Vertreter von Guimarães informiert habe, dass der Verein Gebote über 50 Millionen Pfund anhören werde, falls Newcastle sich nicht für die Champions League qualifizieren sollte. Das haben sie letzte Saison nicht gemacht.

Doch Staveley verließ seine Position als Vereinsdirektor bereits im Juli 2024. Seitdem hat sich viel verändert.

Es wird berichtet, dass Guimarães keine Übernahmeklausel in seinem Vertrag hat, der bis 2028 läuft. Das bedeutet, dass Arsenal wahrscheinlich weit mehr zahlen muss als die 50 Millionen, die sie sich vorgestellt hatten.


Newcastle fordert 100 Millionen – Arsenal weigert sich

Die Gespräche sind in den letzten Tagen ins Stocken geraten. Arsenal ist nicht bereit, über einen Betrag von mehr als 60 Millionen Pfund zu sprechen, während Newcastle nicht an Bonuszahlungen oder Zusatzklauseln interessiert ist – sie wollen den vollen Betrag im Voraus.

In Gesprächen zwischen Vermittlern hat Newcastle glasklar gemacht, dass sie rund 100 Millionen Pfund für die Freilassung von Guimarães wollen.

Laut The Telegraph haben die Vertreter von Guimarães versucht, Newcastle unter Druck zu setzen, ihren wichtigsten Spieler zu verkaufen. Sie haben argumentiert, dass der Verein einem Spieler in seiner Blütezeit erlauben sollte, zu einem Champions-League-Klub zu gehen, der um den Premier-League-Titel kämpft.

“Sie behaupten, ihr Mandant habe alles für Newcastle gegeben, aber die Zeit sei gekommen, weiterzuziehen”, schreibt die Zeitung.


Guimarães versteht Newcastle – möchte aber gehen

Newcastle sieht die Sache jedoch anders. Guimarães ist nicht nur ein Spieler – er ist der Kapitän und das wichtigste Spiel des Teams. Der Verein hat im vergangenen Jahr bereits Alexander Isak, Tonali und Anthony Gordon verkauft. Auch der Verlust von Guimarães wäre ein großer Rückschlag.

Obwohl Guimarães den Transfer will und Newcastle mitgeteilt hat, dass er einen Wechsel zum Premier-League-Meister prüfen wird, versteht er auch den Wunsch des Vereins, ihn zu behalten.

Er wird nur auf einen Verkauf drängen, wenn Arsenal ein Angebot abgibt, das dem Wert von Newcastle nahekommt.

Im Moment sind die Parteien weit voneinander entfernt – und das große Transferdrama dieses Sommers ist noch lange nicht vorbei.

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