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Wir haben es schon mehrfach erlebt, dass die wichtigsten Bayern-Profis in eine langwierige Verhandlungsphase gehen, in der Forderungen nach einer Gehaltserhöhung auf starken Widerstand von nüchternen Bayern-Verantwortlichen gestoßen sind. Dann endet es damit, dass sich die Parteien in einer Kompromisslösung wieder anfreunden, oder dass der Spieler die Gehaltsforderung mit nach Hause außerhalb des Vereins nimmt. Jetzt sind wir Zeugen eines Prozesses, der sich in Richtung Ausstieg neigt.
Joshua Kimmich gilt als einer der besten defensiven Mittelfeldspieler der Welt. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft ist seit fast zehn Jahren einer der ganz Großen beim FC Bayern München, einer der Spieler, die den Bayern die Möglichkeit gegeben haben, die größten Titel einzufahren. Im Sommer läuft der Vertrag aus, letzte Woche gab der Sportdirektor bekannt, dass man dem 30-Jährigen ein gutes Angebot gemacht habe, nun sei der Spieler dran. Diese Woche ist etwas passiert.
Nun berichtet die Bild, dass der FC Bayern München in den vergangenen Tagen die Geduld mit Kimmich verloren hat. So sehr, dass sie das Angebot einer Verlängerung zurückziehen. Laut deutschen Medien fiel die Entscheidung auf der Vorstandssitzung am Montag, in der sich die Geschäftsführung darauf einigte, Kimmich nicht mehr zu bieten als in dem Angebot, das er nicht angenommen hatte.
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Die Tür zur Verlängerung ist nicht verschlossen, aber das bedeutet, dass die Parteien weit voneinander entfernt sind. Das riecht nach Ausstieg für einen der Schlüsselspieler der Bayern.
Mittendrin zog sich Kimmich beim großen Sieg gegen Eintracht Frankfurt eine Oberschenkelverletzung zu und muss dem Spielplatz peinlich fehlen.