Am Dienstag hatte Inter Mailand die Straßen des Inter-Teils der Stadt mit günstigen Tickets zum San Siro geleert. 70.000 Zuschauer sollten die Bande aus dem Norden aus der Champions League vertreiben. Zwei Runden lang drehten die Italiener pompöse Techno-Filme über ihre eigene Größe und die verrückten Wikinger aus Norwegen. Kurz vor Mitternacht musste Italien erkennen, dass sich niemand von der Monster-Schlange oder einem vollen San Siro einschüchtern ließ.
Die Inter-Mailand-Spieler brachen einfach zusammen. 0:0 bis zur Halbzeit nach meisterhafter Verteidigung von Glimt. In der 58. Minute startete der ehemalige AC-Milan-Spieler Jens Petter Hauge den ersten “Stich” gegen die “Monsterschlange”. Die 0:1-Führung für Glimt und die Inter-Mailand-Fans standen sprachlos auf den Tribünen und erkannten, dass dies die Nacht war, die sie für den Rest ihres Fanlebens mit sich tragen mussten.
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Norwegen ließ Italien im Rückspiel in San Siro in der WM-Qualifikation nicht gewinnen, Bodø/Glimt ließ Inter Mailand nicht mit einem Hauch von Stolz auf “fast geschafft” vom Platz gehen.
La Gazzetta dello Sport fasste zusammen, was alle in und um den besten Klub der Serie A dachten: “Inters Champions League endet in Schande!
Wir formulieren das um: Bodø/Glimt mit Kjetil Knutsen an der Spitze war einfach ein besseres Fußballteam.
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